Sächsische Delegation startet zu Wirtschaftsreise in den Ural

Russland auf Platz fünf der wichtigsten Exportpartner des Freistaats

Unter Leitung von Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Fiedler ist am Nachmittag eine 40-köpfige Wirtschaftsdelegation zu einer sechstägigen Reise in den Ural aufgebrochen. Die seit 2008 durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) aufgebauten Kontakte zu Unternehmen des Swerdlowsker Gebiets sollen mit dem Besuch ausgebaut und politisch unterstützt werden. Die Ural-Region um Jekaterinburg ist reich an Bodenschätzen und eine der bedeutendsten Industriegebiete Russlands für den Maschinen- und Schienenfahrzeugbau sowie für die Energieerzeugung.

Am Montag wird Staatssekretär Fiedler den neuen Ministerpräsidenten des Swerdlowsker Gebietes, Denis Pasler, zu einem Gespräch in Jekaterinburg treffen. Dabei und bei folgenden Treffen mit Regierungsvertretern werden Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in den Bereichen Maschinenbau, Reengineering, Schienenfahrzeugbau, Energieeffizienz sowie Aus- und Weiterbildung sondiert.

Weitere Programmpunkte der Unternehmerreise sind ein Technologieforum zu ressourceneffizienten Produktionstechnologien sowie Besuche bei bedeutenden Industrieunternehmen der Region, u.a. bei Uralwagonzavod und Uralmasch, sowie bei der Jelzin-Universität. Den Abschluss bildet die Teilnahme an der Jekaterinburger Messe INNOPROM, zu der am Donnerstag der russische Ministerpräsident Medwedjew erwartet wird.

Hintergrundinformationen:

Die sächsisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen aus Sachsen nach Russland stiegen 2011 gegenüber dem Vorjahr um fast 70 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Mit einem Handelsvolumen von rund 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2011 nimmt Russland Platz fünf unter den sächsischen Exportländern ein - nach China, der Tschechischen Republik, den USA und Frankreich.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr