Sächsischen Gründerideen beim futureSAX ausgezeichnet

Wirtschaftsminister Morlok kürt die besten sächsischen Gründerideen beim futureSAX

Sächsischen Gründerideen beim futureSAX ausgezeichnetIm Erlwein-Capitol des Dresdner Ostra-Parks prämiert Wirtschaftsminister Sven Morlok heute Abend die Sieger des futureSAX-Wettbewerbs 2012.
Die Wettbewerbsteilnehmer und ihre Ideen kommen aus den unterschiedlichsten Branchen - von der hochsensiblen Sensortechnik über intelligente Fahrzeugsoftware bis hin zu neuen Freizeitgütern. Die wissensintensiven und technologieorientierten Gründungsideen können aber nur dann Impulse geben und das Know-how des sächsischen Mittelstandes stärken, wenn Wissenschaft und Unternehmen gut vernetzt sind. Dafür ist futureSAX ein gutes Beispiel.

Wirtschaftsminister Sven Morlok: "Der Freistaat setzt auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmer, die Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft und auf innovative Gründungen zum Ausbau von Sachsens Wirtschaftsstruktur. futureSAX soll als Plattform für den technologieorientierten Gründer und innovativen Mittelstand dienen, auf der sich Gründer und erfahrene Unternehmer austauschen können. Wir werden dieses lebendige Netzwerk weiter ausbauen und verstehen das als Einladung an Unternehmen und alle Gründer."

Sieger des diesjährigen futureSAX-Wettbewerb ist das Team "SOMA" aus Dresden mit ihrem System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit mit dem Einsatzgebiet in der Galvanotechnik. Der zweite Preis geht an die BASELABS GmbH aus Chemnitz für eine innovative Software und Beratung für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen in der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche. Den dritten Preis erhält das Team "vivovalid 3D" aus Leipzig für die Entwicklung einer bioelektronischen High-Content-Screening-Plattform, die zuverlässig und schnell markierungsfreie, zellbasierte funktionale Wirkstoff-Profile erstellt.

Der begehrte Initiativpreis für das aktivste Netzwerk zur Mobilisierung und Betreuung von Gründern geht nach Dresden. Das Hochschulnetzwerk "dresden exists" mobilisierte im Projektzeitraum erfolgreich Gründer an den Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen. "dresden exists" ist der Partner, um mit Ideen aus der Dresdner Wissenschaft neue Wirtschaftskraft zu schaffen.

Die Gewinner:

Sieger: Team "SOMA", Dresden / 15.000 Euro Preisgeld

Das SOMA-Team entwickelt ein System zur Onlinemessung der Abscheidegeschwindigkeit. Die neuartige Technik wird es erstmalig ermöglichen, die Metallabscheidung unter industriellen Bedingungen prozessbegleitend zu überwachen. Somit kann die Oberflächenbehandlung effizienter, sicherer und mit höherer Qualität durchgeführt werden. Das zu gründenden Unternehmen wird die neuartige Messtechnik zuerst im Bereich der Galvano- und nasschemischen Oberflächentechnik etablieren.

2. Preis: BASELABS GmbH, Chemnitz / 10.000 Euro Preisgeld

BASELABS bietet innovative Software und Beratung für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen in der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche. Bei diesen Anwendungen stehen sowohl der schnelle Entwurf und Test von Software bzw. virtuellen Prototypen, als auch die Erstellung der Seriensoftware nach Abschluss des Entwicklungs-Prozesses im Vordergrund. BASELABS ermöglicht die Entwicklung von besseren Systemen in kürzerer Zeit. Expansionspotential besteht in weitere Branchen, z.B. in die Automatisierungstechnik.

3. Preis: vivovalid 3D, Leipzig / 5.000 Euro Preisgeld

Es wurde eine bioelektronische High-Content-Screening-Plattform entwickelt, die zuverlässig und schnell markierungsfreie, zellbasierte funktionale Wirkstoff-Profile erstellt. Umsätze durch den Verkauf von Geräten und Biochips bzw. Testkits sollen in folgenden Geschäftsfeldern erzielt werden: Forschungsmarkt, Wirkstoffentwicklung, Personalisierte klinische Onkologie.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr