Sachsen - Weltweiter Wettbewerb um Schlüsseltechnologien

Staatsminister Sven Morlok trifft hochrangige Vertreter der Branche in Brüssel

Der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok trifft heute im sächsischen Verbindungsbüro in Brüssel hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik, um über die Bedeutung der Mikroelektronik heute und in Zukunft zu diskutieren. Insbesondere die Erwartungen der europäischen Industrie an die EU stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Peter Bauer, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies wird diese in einem Impulsvortrag entsprechend adressieren.

"Sachsen hat ein besonderes Interesse an den sogenannten Key Enabling Technologies. Wir sind nicht nur wichtigster Mikroelektronikstandort in Europa, sondern in allen Schlüsseltechnologien stark vertreten." so Staatsminister Sven Morlok.

Der weltweite Wettbewerb der Industrieländer um Schlüsseltechnologien ist ins Zentrum der europäischen Politik gerückt. Besondere Bedeutung kommt dabei den "Key Enabling Technologies" (KETs -Mikro- und Nanoeelektronik, Nanotechnologie, Biotechnologie, Photonik, Neue Materialien und fortgeschrittene Produktionstechniken) als "Treiber" von Innovation und Produktivität zu. Sie sind nicht nur Spitzentechnologien, sondern wirken auch als "enabler": sie machen weiterführende technologische oder wirtschaftliche Entwicklungen erst möglich. Die Mikro- und Nanoelektronik als erste im industriellen Maßstab produzierende KET spielen dabei eine hervorgehobene Rolle.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. durchgeführt. Der Podiumsdiskussion vorgeschalten ist eine Ausstellung von Mikro- und Nanoelektronik-Exponaten und Mustern.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr