Noch immer keine Pegelmesspunkte von Görlitz bis Bad Muskau

Zwei Jahre nach den verheerenden Hochwasserereignissen 2010 im Landkreis Görlitz zieht Landrat Bernd Lange eine gemischte Bilanz. So seien die Dämme an der Neiße in Rothenburg und Lodenau zwar instand gesetzt, jedoch dringend notwendige Pegelmesspunkte zwischen Görlitz, Rothenburg, Bad Muskau und der Grenze zu Brandenburg immer noch nicht installiert.

"Wie sollen wir im Ernstfall vorausschauend reagieren können?", fragte Lange, der dieses Problem am kommenden Donnerstag auch auf der Abschlusskonferenz des Sächsischen Innenminsteriums in Dresden ansprechen. Das Thema: "10 Jahre Transnationale Zusammenarbeit beim Hochwasserrisikomanagement an der Labe-Elbe."

Wesentlich verbessert hat sich laut Bernd Lange die Zusammenarbeit auf Kreisebene der Landkreise Görlitz, Zgorzelec und Zary. So wurden beim Frühjahrshochwasser im März ständig Informationen zur Lage am Witka-Stausee ausgetauscht. Zwei Brücken, in Zittau und in Drausendorf, die beim Hochwasser ein gefährliches Hindernis bildeten, sind im vergangenen Jahr abgerissen worden.

Quelle: PM des Landratsamtes Görlitz