Bahngipfel brachte nur mäßige Ergebnisse für Landkreis Görlitz

Bahngipfel brachte nur mäßige Ergebnisse für Landkreis GörlitzDer "Bahngipfel" am vorigen Donnerstag, hochkarätig besetzt mit Sachsens Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und Verkehrsminister Sven Morlock sowie dem DBAG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Rüdiger Grube, hat für Planungsregion Oberlausitz/Niederschlesien leider nur mäßige Ergebnisse gebracht.

"Die schlechten Erreichbarkeiten für die Landeshauptstadt Dresden werden mit Recht beklagt. Alleine für die Strecke Dresden - Berlin hat es die Deutsche Bahn AG seit 20 Jahren nicht geschafft, die rechtlichen Voraussetzungen für die notwendigen Baumaßnahmen zu schaffen", stellte Landrat Bernd Lange fest. Für die Oberlausitzer dränge sich daher die Frage auf, welchen Stellenwert die Verbindung von Dresden nach Breslau im Rahmen des europäischen Verkehrskorridors Via Regia für die sächsische Verkehrspolitik hat.

Lange: "Wir hoffen, dass den vielen Worten und internationalen Absprachen zur Verbesserung des Reiseverkehrs zwischen Deutschland und Polen endlich Taten folgen und sich die Aufmerksamkeit des sächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministers auch auf die Verbesserung der Erreichbarkeiten im Fernverkehr von Dresden nach Breslau, Oppeln, Kattowitz und Krakau richtet. Der Personenverkehr von Dresden nach Krakau über Breslau und Görlitz würde die Attraktivität unsere Landeshauptstadt Dresden im internationalen Bahnverkehr erheblich steigern. Aus unserer Sicht ist diese Verbindung in künftige Verhandlungen einzubringen."

Quelle: PM des Landratsamtes Görlitz