Workshop - Naturrisiken für Industrieanlagen beherrschen

Internationale Experten beraten in Dresden

Workshop - Naturrisiken für Industrieanlagen beherrschen

"Hochwasser und andere Naturkatastrophen können nicht nur Hausbesitzer treffen. Sie stellen auch für die Industrie ein erhebliches Gefahrenpotenzial dar", sagte Sachsens Umwelt-Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel heute (22. Mai 2012) im Vorfeld eines Experten-Workshops in Dresden. Der internationale Workshop "Natech Risk Management / Management der Risiken von technischen Unfällen durch natürliche Gefahrenquellen" wird vom 23. bis zum 25. Mai 2012 von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) veranstaltet. Gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium ist das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft Gastgeber dieser bedeutenden Konferenz.

"Die verheerende Jahrhundertflut von 2002 jährt sich in diesem Jahr zum zehnten Mal. Gerade für Betriebe, die mit gefährlichen Stoffen umgehen, können derartige Extremereignisse bedrohlich werden. Sollten dabei auch noch gefährliche Stoffe freigesetzt werden, kann dies zu erheblichen Gefahren für die Nachbarschaft und die Umwelt führen", so der Staatssekretär.

In fünf Foren werden die Experten deshalb im Kongresszentrum Dresden nach Lösungen suchen, wie man diesen Gefahren vorbeugend begegnen kann. "Nur wer im Vorfeld ausreichend vorsorgt, kann im Fall eines Falles Extremereignisse auch sicher und erfolgreich managen. Der Freistaat Sachsen hat durch sein Hochwasserschutzkonzept die Grundlagen dafür geschaffen. Nun müssen Industriebetriebe und Private ihren Teil dazu beitragen, dass natürliche Gefahren künftig sicher beherrscht werden können. Der auch in Sachsen immer stärker spürbare Klimawandel wird uns vor weiteren Extremereignissen nicht verschonen", so Dr. Jaeckel abschließend.

SMUL - Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft