Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH begrüßt Verbindungsbüro in Breslau

Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau feierlich eröffnet

Mit einem Empfang und einem Rundgang durch die Räumlichkeiten hat Ministerpräsident Stanislaw Tillich heute das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Breslau eröffnet. Daran nahmen auch Marschall Rafał Jurkowlaniec sowie Vizewojewodin Ewa Mańkowska von der Wojewodschaft Niederschlesien sowie ca. 75 weitere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft teil.

"Seit mehr als 20 Jahren arbeitet der Freistaat eng mit seinen polnischen Nachbarn zusammen", sagte Tillich im Rahmen der Eröffnung. "Ich freue mich, dass wir als erstes Bundesland mit einem Büro und eigenen Mitarbeitern Vorort tätig sein werden. Die sächsisch-polnische Zusammenarbeit erreicht mit der Eröffnung des Verbindungsbüros eine neue intensivere Qualität."

Dieser Meinung ist auch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Im Nachbarland ist sie seit 1996 vertreten. Jetzt hat die WFS das Büro ihrer Beauftragten für die sächsische Wirtschaft in Polen in die Räumlichkeiten des sächsischen Verbindungsbüros verlegt. "Das Verbindungsbüro des Freistaates bietet uns wertvolle Synergien, mit denen wir die wirtschaftlichen Ziele Sachsens zukünftig noch effizienter verfolgen werden", so Peter Nothnagel, Geschäftsführer der WFS.

Als Schaufenster soll das Büro den Freistaat Sachsen als vielseitigen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstandort präsentieren. Darüber hinaus dient es als Anlaufstelle für sächsische oder polnische Bürgerinnen, Bürger und Institutionen, die mit der jeweiligen Nachbarregion in Kontakt treten wollen. Gemeinsame Projekte werden den Austausch zusätzlich beleben. Eine Zusammenarbeit soll dabei sowohl auf politischer, wirtschaftlicher und Verwaltungsebene statt finden als auch auf den Gebieten Bildung, Wissenschaft und Kultur. Der Tagungsraum des Verbindungsbüros steht verschiedenen Akteuren zur Verfügung, um Workshops, Seminare und andere Veranstaltungen durchzuführen.

"Wir haben uns als Standort für unser Büro bewusst für Breslau, die Hauptstadt Niederschlesiens entschieden. Die seit 1999 bestehende Regionalpartnerschaft mit Niederschlesien ist das zentrale Element unserer bilateralen Zusammenarbeit mit der Republik Polen", so Tillich weiter.

Für Anfang Oktober hat Ministerpräsident Tillich bereits den nächsten Besuch in Polen angekündigt. Neben Warschau wird auch Breslau dann wieder eine Station der Reise sein.

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