650 Jahre Bäckerinnung Dresden

Etwas Besonderes im sächsischen Handwerk

Vielseitig, mit einem großem Spektrum von technisch-modern bis hin zu unverzichtbar klassisch, das ist das sächsische Handwerk. "Die Bäckerinnung Dresden ist mit ihren 650 Jahren schon etwas Besonderes - Tradition mit bewährt leckeren Rezepten und täglich frische, duftende Ware in den Regalen der Läden", so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zur heutigen Jubiläumsveranstaltung.

"Die Innung ist ein solides Fundament für den Fortbestand des traditionellen Bäckerhandwerks mit Qualitätsanspruch. Dazu gehört die anerkannte Meisterausbildung wie das Schaffen von Ausbildungsstellen. Es verdient Anerkennung, dass das Handwerk seit Jahren ein Drittel der sächsischen Lehrstellen stellt. Dabei gibt es zu Beginn des Lehrjahres zunehmend unbesetzte Ausbildungsstellen. Es gilt, für die Betätigung in einem echten ‚Hand'werk zu werben."

Das Handwerk ist eine wichtige und stabile Säule der sächsischen Wirtschaft. 2011 war die Geschäftslage im gesamten sächsischen Handwerk die beste der vergangenen zehn Jahre. "Der Freistaat fördert Unternehmergeist und die Rahmenbedingungen, die dem Handwerk weiterhin den "goldenen Boden" sichern soll", so Morlok abschließend.

Am 18. März 1362 erwähnt eine Schenkungs-Urkunde des Heinrichs von Ebersbach an ein Nonnenkloster zum allersten Mal die "Dresdner Brotbänke", der Ursprung der Handwerksorganisation. Heute gehören 70 Unternehmen zur Dresdner Bäckerinnung. Die 650-Jahr-Feier im Albertinum Dresden ist der Höhepunkt im Verbandsleben.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr