Sachsens Industriekultur nun auch virtuell erlebbar

Die Internetplattform ist ein Projekt der Koordinierungsstelle Industriekultur an der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Zweckverband Sächsisches Industriemuseum und seinem Wissenschaftlichen Beirat.www.industriekultur-in-sachsen.de , mit dieser Adresse erschließt sich seit heute die Vielfalt der Industriekultur des Freistaates Sachsens auch im Internet. Die Freischaltung der Webseite ist ein Meilenstein der Arbeit der Koordinierungsstelle Industriekultur der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen. Eine virtuelle Plattform ist geschaffen, um die vielen Akteure der Industriekultur in Sachsen zu verbinden, vorhandenes Bürgerengagement zusammenzuführen, bestehende Fördermöglichkeiten sichtbar zu machen und besonders - Begeisterung zu wecken.

Industriekultur auch im Web zu präsentieren, dies ist ein Projekt der Koordinierungsstelle Industriekultur in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Landesamt für Denkmalpflege, dem Zweckverband Sächsisches Industriemuseum und seinem Wissenschaftlichen Beirat. Im vergangenen September hat die Koordinierungsstelle ihre Arbeit aufgenommen und so schon in Sachen Netzwerkbildung zahlreiche Akteure im Freistaat verknüpft. Sinn und Zweck der virtuellen Plattform ist es nun, ein Netzwerk bereitzustellen, um Kontakte zu vermitteln, zugleich ein Warnsystem für die Identifizierung gefährdeter Denkmäler zu installieren und eine Ideen- und Wissensbörse zur Sammlung und Verbreitung von Wissen der Akteure anzubieten.

Neben all dem ist das Projekt aber auch Zukunftswerkstatt, die einhergeht mit der Sichtbarmachung der traditionellen Stärken des Freistaates. "Industriekultur im Freistaat Sachsen ist eine wesentliche Säule regionaler kultureller Identität und kulturellen Reichtums. Dies bleibt für das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst das Zukunftsthema", stellt die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, die Wichtigkeit des Themas heraus. Schließlich wurzelt die sächsische Industrie- und Innovationskultur in einer rund 500jährigen gewerblich-industriellen Tradition. Sie findet ihren Ausdruck in materiellen wie immateriellen Zeugnissen, in Landschaften, Stadträumen und Architektur, Denkmalen sowie in Wissen, sozialen Prägungen und Mentalität.

Sabine von Schorlemer weiter: "Eine breite Beschäftigung mit dem Thema Industriekultur stärkt nicht zuletzt die sächsische Identität und Attraktivität Sachsens für seine Besucher, aber auch für Investoren."

Sachsens Potenziale als Industrieland sichtbar zu machen, ist ein zentrales Anliegen der Sächsischen Staatsregierung. Die vorhandene Industriekultur ist dabei eine Ressource, die den ganzen Freistaat eint, und die es immer wieder neu zu stimulieren gilt. Es geht darum, das Erbe zu bewahren, den Blick aber auch in die Zukunft zu richten und Innovationsdynamik zu entfachen. Es handelt sich um einen Tätigkeitsbereich, in dem sich zahlreiche Akteure einbringen können - viele tun dies bereits erfolgreich - wie engagierte Bürger, die zur Gründung dieses Forums einen großen Beitrag geleistet haben, gemeinsam mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Denkmalpflege, Bildung, Forschung, Kultur und Tourismus. Industriekultur, die ihre Stärke aus Tradition und Innovationskraft schöpft, wird nun auch virtuell erlebbar - erlebbar für jeden Interessierten und auch für Touristen, die den Weg in den Freistaat und ihre Begeisterung vielleicht zunächst im Internet entdecken - und dann auch im Realen.

SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst