Gemeinsam den Standort Elbe-Elster weiter voranbringen

Landrat Jaschinski traf sich mit Vertretern der Zukunftsagentur Brandenburg  

Udo Just und Dr. Steffen Kammradt von der ZAB im Gespräch mit Landrat Christian Jaschinski und dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG), Jens Zwanzig, in der Kreisverwaltung in Herzberg (v.l.n.r.).Für Unternehmen, die sich neu im Land niederlassen möchten, ist die Zukunftsagentur Brandenburg GmbH (ZAB) die erste Anlaufstelle. Die Agentur arbeitet eng mit den regionalen Wirtschaftsförderungen sowie mit der Investitionsbank des Landes zusammen. Am 25. April war der Sprecher der Geschäftsführung der ZAB, Dr. Steffen Kammradt in der Kreisverwaltung Herzberg zu Gast. Im Gespräch mit Landrat Christian Jaschinski und dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG), Jens Zwanzig, ging es um die bisherige wirtschaftliche Entwicklung am Standort Elbe-Elster, aktuelle Ansiedlungs- und Erweiterungsprojekte von Unternehmen und die Chancen zur weiteren Stärkung der Region. An der Unterredung nahm auch der zuständige ZAB-Projektmanager Industrie für den Landkreis Elbe-Elster, Udo Just, teil. Er ist der Ansprechpartner im Regionalcenter Süd-Brandenburg in Cottbus und berät und betreut Unternehmen in der Region beispielsweise bei Investitionen, bei der Erschließung neuer Märkte oder bei Technologieentwicklungen.

Dr. Kammradt informierte Landrat Jaschinski in diesem Zusammenhang über die Weiterentwicklung der bisherigen Branchenkompetenzfelder zu Clustern im Rahmen der Clusterstrategie. "Gut zu hören war, dass dies kein Nachteil für den Landkreis Elbe-Elster ist, sondern unsere Schwerpunkte wie Metallverarbeitung, Ernährungswirtschaft und Energietechnik dort weiterhin starke Berücksichtigung finden", sagte Landrat Christian Jaschinski. "Wir wollen gemeinsam den Standort Elbe-Elster in Südbrandenburg voranbringen. Dafür sind solche Gespräche einfach wichtig, um Fördermaßnahmen in den Regionen konkret und effektiv umzusetzen zu können", so der Landrat. Die Verbesserung der Innovationskraft insbesondere durch die Weiterentwicklung von branchenbezogenen Partnerschaften sowie von Netzwerken zwischen Hochschulen, Forschung und Wirtschaft bleibe eine wichtige Aufgabe, damit der Wirtschaftsstandort Elbe-Elster die Herausforderungen der Zukunft meistern kann. Wichtig sei, so Christian Jaschinski, möglichst viele Arbeitsplätze in der Region zu halten bzw. zu schaffen, damit die Menschen im Landkreis eine Perspektive haben. Dazu sei es erforderlich, die Veredelung noch weiter voranzutreiben, um die Wertschöpfung im Landkreis zu erhöhen. Darüber hinaus gehe es darum, die Verkehrsanbindungen zu den Ballungszentren Berlin, Cottbus, Dresden und Leipzig weiter zu verbessern, um besser erreichbar zu sein und die Belastungen von Pendlern zu minimieren.

Foto: Udo Just und Dr. Steffen Kammradt von der ZAB im Gespräch mit Landrat Christian Jaschinski und dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH (RWFG), Jens Zwanzig, in der Kreisverwaltung in Herzberg (v.l.n.r.).

Quelle: Pressestelle des Landkreis Elbe-Elster