TU Dresden - Richtfest für neues Technikum der Spitzenforschung

Der Rohbau für ein neues Reinraum- und Laborgebäude der Fakultät Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Universität Dresden steht! Heute wird Richtfest gefeiert.

Unter der Projektleitung des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) entstehen in den drei Obergeschossen circa 2.000 Quadratmeter hochwertige Laborflächen mit Reinraumqualität. Dem Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik (IAVT) mit dem Zentrum für mikrotechnische Produktion (ZµP) - der deutschlandweit größten universitären Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet - und dem Institut für Festkörperelektronik (IFE) stehen damit zukünftig ein exzellentes Lehr- und Forschungsumfeld zur Verfügung. Die genannten Einrichtungen benötigen fachübergreifend Flächen, die gleiche Anforderungen an hoch installierte Labore besonders in Bezug auf Reinraum- bzw. Grauraumqualität stellen.

Das Technikum wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2013 fertig gestellt sein und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen in Höhe von insgesamt rund 32 Millionen Euro finanziert. Baubeginn war im Mai vergangenen Jahres.

Der Neubau sorgt für kurze Wege und Synergien. Er hilft den einzelnen Einrichtungen, sich stärker zu profilieren. So entstehen fachübergreifend exzellente Lehr- und Forschungsbedingungen für das Institut für Festkörpertechnik, das Zentrum für mikrotechnische Produktion und das Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik der Elektronik.

Das Gebäude gliedert sich in drei Teile. In dem zur Nöthnitzer Straße hin orientierten Gebäudeflügel befinden sich unter anderem das Foyer mit dem Haupttreppenhaus und Besprechungsräume. Zum Süden hin schließt sich ein westlicher und ein östlicher Trakt an, in denen die Hochtechnologielabore und Reinräume entstehen. Zwischen den Labortrakten wird ein offener Innenhof angeordnet sein, der den Komplex mit Tageslicht versorgt.

Zukünftiger Blickfang des Technikums ist eine vorgehängte Metallfassade, die mit ihren vielseitigen Aus- und Einblicken die Identität des künftigen Gebäudes prägen wird. Eine fast zwei Meter mächtige Bodenplatte gewährleistet die notwendige Schwingungsfreiheit für hochsensible Messgeräte.

Mit 29 Professoren, 250 wissenschaftlichen Mitarbeitern, 2.200 Studierenden, einem jährlichen Drittmittelaufkommen von ca. 15 Millionen Euro und zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten zählt die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik zu den Leistungsträgern der TUD.

SMF - Sächsisches Staatsministerium der Finanzen