Geringeres Auftragsvolumen in der Brandenburger Industrie

Auch im zweiten Monat des Jahres 2012 meldete die Brandenburger Industrie weniger Aufträge, als im gleichen Vorjahresmonat.

Nach Berechnungen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg lag der Rückgang des preisbereinigten Auftragsvolumens bei insgesamt 33,2 Prozent. Allerdings resultiert das hauptsächlich aus dem hohen Auftragsvolumen im Februar 2011 auf Grund von Großaufträgen im Fahrzeugbau durch ausländische Auftragsgeber. So beträgt dann auch die Veränderungsrate bei den Auslandsaufträgen derzeit –57,2 Prozent, während das Auftragsvolumen aus dem Inland um 5,6 Prozent abnahm.

Neben der durchschlagenden Minusrate im Fahrzeugbau, setzte sich der deutliche Rückgang an Aufträgen, wie bereits im Januar, bei den Herstellern von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (–28,1 Prozent) und bei den metallerzeugenden/- verarbeitenden Betrieben (–11,0 Prozent) auch in diesem Monat fort. Ein größeres Auftragsvolumen infolge von verstärkten Auslandsordern verzeichneten dagegen die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (23,7 Prozent) und durch vermehrte Inlandsgeschäfte auch die chemische Industrie (15,6 Prozent) sowie die Produzenten von Metallerzeugnissen (12,2 Prozent).

Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe im Land Brandenburg

Geringeres Auftragsvolumen in der Brandenburger Industrie

 

Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg