Verkehrsinfrastruktur bleibt Daueraufgabe in der Grenzregion

"Polen ist seit Jahren einer der wichtigsten Handelspartner Brandenburgs. In vielen Bereichen bestehen Kooperationen, die die guten nachbarschaftlichen Beziehungen mit Leben erfüllen. Die in Kürze anstehende Unterzeichnung des Eisenbahnrahmenabkommens zwischen Deutschland und Polen und auch weitere Fortschritte bei der Eisenbahnverbindung Berlin-Szczecin bilden weitere Meilensteine in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Denn eine gute verkehrliche Anbindung ist die Basis für eine gemeinsame Entwicklung der Grenzregion zu einem grenzüberschreitenden Arbeits-, Lebens- und Wirtschaftsraum. Auch künftige Anbindungen zum neuen Flughafen BER werden die Erreichbarkeit deutlich verbessern." Das erklärte Brandenburgs Wirtschafts- und Europastaatssekretär Henning Heidemanns heute in Schwerin.

Heidemanns nahm dort - als deutscher Co-Vorsitzender - an der Sitzung des Ausschusses für grenznahe Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission teil.

Im Mittelpunkt der Beratung des Ausschusses standen Fragen der gemeinsamen Finanzierung grenzüberschreitender Verkehre, wie zum Beispiel die verkehrliche Verbindung zwischen Frankfurt (Oder) und Słubice, die Zukunft der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit sowie auch die Zusammenarbeit von Geoparks im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Vorgestellt wurden dem Ausschuss zudem die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeitsgruppe Brandenburg-Lubuskie zu Potenzialen und Chancen eines deutsch-polnischen Arbeitsmarktes. Seine Empfehlungen zu den einzelnen Themenschwerpunkten übergibt der Ausschuss an die Deutsch-Polnische Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit.

Erfreut zeigt sich der Ausschuss darüber, dass das Abkommen über die Zusammenarbeit von Rettungsdiensten, einem lebenswichtigen Bereich im Alltagsleben, bereits Ende Dezember 2011 abgeschlossen wurde.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg