Elbe-Elster - Landrat gratulierte frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen

Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft als "Ausgewählter Ort 2012" ausgezeichnet

Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft v.l.n.r.: Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landrat Christian Jaschinski, Ariane Thiele vom Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und EuropaangelegenheitenMit der traditionellen Gesellenfreisprechung begann für rund 40 Junghandwerkerinnen und Handwerker der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft am 30. März ein neuer Lebensabschnitt.

An diesem Tag bekamen sie ihre Gesellenbriefe auf einer Festveranstaltung in Finsterwalde überreicht. Einige von ihnen hatten erst wenige Tage zuvor ihre Prüfungen aus dem Winterhalbjahr 2011/2012 erfolgreich bestanden. Als einer der ersten Gratulanten überbrachte Landrat Christian Jaschinski seine Glückwünsche.

"Eine qualifizierte Ausbildung und die Bereitschaft sich zu engagieren und sich weiterzuentwickeln sind das Kapital, mit dem die frisch gebackenen Gesellinnen und Gesellen wuchern können und müssen. Und das ist jetzt ihre neue Herausforderung", gab Christian Jaschinski den jungen Handwerkern mit auf den Weg.

Der Landrat bedankte sich bei den Betrieben im Landkreis, die Auszubildende betreuen und weiterhin bereit sind, junge Menschen für einen handwerklichen Beruf zu qualifizieren.

In seinem Grußwort gratulierte Landrat Jaschinski der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft zur Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2012" im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". Dort hatte das Projekt "Fit für die Unternehmensnachfolge im Handwerk" für Aufsehen gesorgt. Im Kern geht es darum, junge Handwerker schon während ihrer Ausbildung in Richtung Meister weiterzuqualifizieren, damit sie später ein Unternehmen selbständig führen können.

"Wir im Elbe-Elster Land sind uns der Bedeutung des Handwerks für die Region nicht erst seit heute bewusst. Der Landkreis braucht leistungsfähige Betriebe. Ich bin davon überzeigt, dass durch die Auszeichnung die Öffentlichkeit noch mehr von der Initiative erfahren wird. Ich werde als Schirmherr diesen Weg auch weiter nach Kräften unterstützen, damit wir geeignete Betriebsnachfolger im Handwerk finden und junge Fachkräfte in der Region bleiben."

Die Freigesprochenen kamen diesmal aus folgenden Gewerken: Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik), Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (Fachrichtung Karosserieinstandhaltung), Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Handlungsfeld Wassertechnik), Tischler, Zimmerer und Ausbaufacharbeiter, Maler und Lackierer für Gestaltung und Instandhaltung. In der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft sind insgesamt 550 Mitgliedsbetriebe in zehn Innungen organisiert.

Foto: Freuten sich gemeinsam über die Auszeichnung "Ausgewählter Ort 2012" für die Projektinitiative "Fit für die Unternehmensnachfolge" der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft v.l.n.r.: Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin Wirtschaft und Förderung beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landrat Christian Jaschinski, Ariane Thiele vom Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Kreishandwerksmeister Joachim Schurig (l.), Ellen Lösche, Geschäftsführerin der Niederlausitzer Kreishandwerkerschaft Finsterwalde, und Stefanie Salata, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Deutschen Bank Privat- und Geschäftskunden Brandenburg/ Sachsen-Anhalt.

Quelle: Pressestelle des Landkreis Elbe-Elster