Sächsische Heilberufekammern sichern ein leistungsfähiges Gesundheits- und Veterinärwesen

"Die Sächsischen Heilberufekammern sind als öffentliche Berufsvertretungen ein wichtiges Instrument für ein leistungsfähiges Gesundheits- und Veterinärwesen im Freistaat Sachsen", sagte Gesundheitsstaatssekretärin Andrea Fischer heute in Dresden beim Frühjahrsempfang der Sächsischen Heilberufekammern. Die Kammern seien eine wichtige Voraussetzung dafür, um eine ordnungsgemäße und hochwertige Berufsausübung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und Tierärzte zu gewährleisten, fügte Fischer hinzu.

Ein schlanker Staat sei ein weiteres wichtiges Ziel der Arbeit der Heilberufekammern, indem sie sich eigenverantwortlich um die Angelegenheiten des jeweiligen Berufes, wie z.B. um die Qualitätssicherung und die Weiterbildung selbst kümmern. "Das entlastet die Staatsverwaltung und führt dazu, dass Entscheidungen auch tatsächlich dort getroffen werden, wo im Detail die erforderliche Sachkenntnis und das praktische Wissen vorliegen", so die Staatssekretärin und ergänzte: "Im Bereich der akademischen Heilberufe ist die Verkammerung kein ‚alter Zopf‘, sondern ein zeitgemäßes Instrument!" Ein wichtiges Thema, das im letzten Jahr gemeinsam durch das Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und die sächsischen Heilberufekammern begleitet wurde, war die Erarbeitung und Umsetzung des sogenannten Anerkennungsgesetzes. Ziel war dabei, die Zuwanderung von Heilberuflern (vor allem von Ärztinnen und Ärzten) in den Freistaat Sachsen zu fördern, ohne dabei die erforderliche Gleichwertigkeit von ausländischen Studienabschlüssen zu vernachlässigen.

Zu den Sächsischen Heilberufekammern gehören die Sächsische Landesärztekammer, die Landeszahnärztekammer Sachsen, die Ostdeutsche Psychotherapeutenkammer, die Sächsische Landesapothekerkammer und die Sächsische Landestierärztekammer.

SMS - Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz