Leistungshalbleiter auf 300 mm-Wafern bei Infineon Technologies Dresden

Sachsens Wissenschaftsministerin von Schorlemer überreicht Zuwendungsbescheid

Leistungshalbleiter auf 300 mm-Wafern bei Infineon Technologies DresdenDie Infineon Technologies Dresden GmbH startet ein neues Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Erforschung grundlegender Prozesse für eine Hochvolumenproduktion von Leistungshalbleitern auf 300mm-Wafern. Hierzu übergab heute die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, einen Zuwendungsbescheid an das Unternehmen im Rahmen der Innovationsveranstaltung "INNO Spring 2012".

"Als Technologieministerin des Freistaats Sachsen und als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Mikroelektronik liegt es mir am Herzen, die Schlüsseltechnologie "Mikro- und Nanoelektronik" im Freistaat Sachsen weiter zu stärken. Das vorliegende Vorhaben ist ein konkreter Beitrag zur Entwicklung und Produktion von Leistungshalbleitern für weltweit wachsende Märkte, wie energieeffiziente Stromversorgung oder kompakte Leistungsmodule in Elektrofahrzeugen" stellte die sächsische Wissenschaftsministerin fest.

Im Juli 2011 entschied sich die "Infineon Technologies AG" zum Auf- und Ausbau der weltweit ersten Hochvolumen-Produktion von Leistungselektronik auf 300mm -Wafern für Dresden. "Die Entscheidung für Sachsen als Standort war und ist zugleich eine Anerkennung für die gesamten forschungs- und technologiepolitischen Anstrengungen der Sächsischen Staatsregierung der letzten Jahre", erklärte die sächsische Wissenschaftsministerin. Darüber hinaus betonte Sabine von Schorlemer, dass "mit der hervorragenden Forschungsinfrastruktur und der wissenschaftlichen Exzellenz der Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Freistaat gute Bedingungen für Innovationen von Unternehmen gegeben sind."

Die Europäische Union, der Bund und der Freistaat Sachsen haben in den Bau, die Ausstattung und für Projekte sächsischer Mikro- und Nanoelektronik-Forschungseinrichtungen seit dem Jahr 1992 ca. 300 Millionen Euro investiert. Zusätzlich hat Sachsen im Rahmen der Technologieförderprogramme über 300 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der Mikroelektronik mit rund 400 Millionen Euro an Zuschüssen unterstützt.

Das jüngste Forschungs-und Entwicklungsprojekt der Infineon Technologies Dresden GmbH wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaats Sachsen mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert. Anwendungsgebiete der hergestellten Produkte sind unter anderem energieeffiziente Stromversorgungen, Solar- und Windkraftanlagen und kompakte Leistungsmodule in Elektrofahrzeugen.

SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst