Sächsischer Rohstofftag 2012

Heimische Ressourcen wie in der Lausitz sichern Arbeitsplätze

Sächsischer Rohstofftag 2012Sachsens Rohstoffwirtschaft hat derzeit gute Chancen ihre zahlreichen mineralischen Lagerstätten in die Wertschöpfung einzubringen. "Angesichts der hohen Preise und der knapper werdenden Ressourcen lohnt es sich, auch kompliziertere Lagen zu erschließen", so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) heute in seiner Rede auf dem Sächsischen Rohstofftag in Freiberg.

"Heimische Ressourcen sichern Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Darum freuen wir uns über mutige Unternehmer, die bereit sind, die ‚Schätze‘ zu heben und unterstützen sie im Rahmen unserer Möglichkeiten."

Zahlreiche bergrechtliche Erlaubnisse auf Erkundung von Rohstoffen durch Unternehmen aus dem In- und Ausland seien schon erteilt. Im Bergwerk Niederschlag habe die Erzgebirgische Fluss- und Schwerspatcompanie GEos bereits mit den bergmännischen Arbeiten begonnen. In der Lausitz seien die Kupferschiefer Lausitz GmbH und die polnische KGHM Kupfer AG dabei, Erkundungsbohrungen vorzubereiten.

"Sachsen hat über viele Jahrhunderte Knowhow in der montanorientierten Grundstoffindustrie gesammelt und ist hinsichtlich der mineralischen Rohstoffe ein gut erkundetes Land. Unsere Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen haben ein montanwissenschaftliches Potential, das seinesgleichen sucht. Der Standort Freiberg ist dafür ein gutes Beispiel."

Dazu gehöre auch das Geokompetenzzentrum Freiberg, das sich in den 10 Jahren seines Bestehens zu einem erfolgreichen unabhängigen Netzwerk entwickelt habe.

Unter dem Titel "Megatrend: Nachhaltige Rohstoffversorgung" diskutieren heute auf dem Sächsischen Rohstofftag 2012 in Freiberg Experten aus Wirtschaft und Politik über nationale und internationale Herausforderungen und sächsische Lösungen.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr