Zunahme der Baugenehmigungen im Land Brandenburg

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, haben die Brandenburger Bauaufsichtsbehörden im Jahre 2011 insgesamt 8 156 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, etwa ein Sechstel mehr als im Jahr 2010 (+16,5 Prozent). Zuletzt gab es im Jahr 2003 einen zweistelligen Zuwachs bei den Baugenehmigungen im Land Brandenburg.

Von den geplanten 7 854 Wohnungen (Vorjahr: 6 779) werden 7 016 Wohnungen neu gebaut und durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z.B. Dachgeschossausbau, werden dem Wohnungsmarkt weitere 838 Wohnungen zur Verfügung stehen. Die veranschlagten Kosten aller bis einschließlich Dezember 2011 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 1,9 Mrd. EUR, das ist ein Rückgang um 4,1 Prozent gegenüber dem Jahr 2010.

Die meisten Baugenehmigungen für Wohneinheiten sind im Landkreis Potsdam- Mittelmark, in Potsdam sowie im Landkreis Dahme-Spreewald erteilt worden. Die Anzahl der genehmigten Neubauwohnungen stieg gegenüber 2010 stark an (+16,6 Prozent). 5 355 Wohnungen wurden als Einheiten in Ein- und Zwei-Familienhäusern, 1 556 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern geplant. Im Berichtszeitraum wurden 783 Genehmigungen (Vorjahr: 747) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von 773 900 m² erteilt.

Baugenehmigungen im Land Brandenburg im Jahr 2011

Zunahme der Baugenehmigungen im Land Brandenburg

 

1) Die Anzahl der Neubauwohnungen kann höher sein als die Gesamtzahl der Wohnungen in genehmigten Bauvorhaben insgesamt, oder die Anzahl der Wohnungen insgesamt kann einen negativen Wert ausweisen, wenn Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden zu einer Verringerung der Wohnungszahl, z.B. durch Zusammenlegungen, führen.

Über das Datenangebot der Bautätigkeitsstatistik informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg