Sächsische Unternehmen legen beim Export kräftig zu

Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zu den Rekordumsätzen 2011

"Die Dynamik, mit der sich 2011 die internationalen Ausfuhren aus Sachsen entwickelte, führte auch im letzten Jahr zu glänzenden Ergebnissen", kommentiert Morlok die heutige Rekordmeldung des Statistischen Landesamtes zu den Exporten der sächsischen Wirtschaft 2011. "Mit Umsätzen weit über 29 Mrd. Euro demonstrieren die sächsischen Unternehmen eindrucksvoll, wie wettbewerbsfähig sie am Weltmarkt agieren und Wachstumspotentiale mit Produkten 'Made in Saxony' erschließen", so Morlok.

In diesem Zusammenhang kritisiert Morlok unlängst öffentlich gewordene Studien des Bundesinnenministeriums, die den Erfolg der Ostförderung in Frage stellen. Die Studie bewerte die Detailentwicklungen der einzelnen Bundesländer nicht ausreichend. Wichtige Indikatoren dafür, dass der Osten aufholt, seien etwa die intensiven Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung und die Exportneigung, bei der Sachsen die ostdeutschen Länder anführt und beispielsweise auch noch vor alten Ländern wie Hessen oder Schleswig-Holstein liegt. Fast 38 Prozent aller Ausfuhren der neuen Flächenländer kamen aus Sachsen (2010 rd. 37 Prozent). "Sachsen nutzt die Mittel für den Aufbau Ost vorbildlich. Mit der deutschlandweit höchsten Investitionsquote schaffen wir die Grundlagen, um 2020 auf eigenen Füßen zu stehen."

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr