Brandenburg – starker Standort der Chemie- und Kunststoffbranche

Netzwerk der Europäischen Chemieregionen tagt erstmalig in Brandenburg

Brandenburg – starker Standort der Chemie- und Kunststoffbranche"Brandenburg hat sich zu einem bedeutenden Standort der europäischen Chemie- und Kunststoffindustrie entwickelt. Mit rund 10.000 Mitarbeitern, davon etwa 4.500 in der Chemieindustrie, stellt die Branche heute jeden neunten Arbeitsplatz in der brandenburgischen Industrie. Im Geschäftsjahr 2010 lag der konsolidierte Branchenumsatz bei über 2,7 Milliarden Euro, alleine die Sparte Chemieindustrie erwirtschaftete 1,7 Milliarden Euro. Damit generiert die Chemie- und Kunststoffindustrie jeden achten Euro Umsatz, den das Verarbeitende Gewerbe erzielt. Das unterstreicht die Bedeutung und die Leistungsfähigkeit dieser Branche für die märkische Wirtschaft." Das sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers heute bei der Tagung des Europäischen Chemieregionen-Netz-werkes (ECRN) in Teltow. Das ECRN mit Sitz in Magdeburg vertritt die Interessen von 21 Chemieregionen aus zehn EU-Staaten. Brandenburg ist seit Juni 2010 Mitglied im Netzwerk, das erstmalig hier seine Generalversammlung ausrichtet.

"Keine andere Branche in Brandenburg ist so eng mit anderen Wirtschaftszweigen verknüpft wie die Chemie- und Kunststoffindustrie. Die Palette der Produkte erstreckt sich von hochwertigen, weltweit geschätzten Autolacken über innovative Maschinenteile bis hin zu Zubehör für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Auch Fragen der menschlichen Gesundheit und regenerative Energien stehen auf der Agenda der Branche", sagte Christoffers. "Chemie- und Kunststoffindustrie in Brandenburg heißt aber nicht nur Produktion. Auch im Bereich der Forschung und Entwicklung hat die Branche im Land Brandenburg eine Menge zu bieten."

Die Kooperation im ECRN-Netzwerk liefert für Brandenburg nützliche Kontakte für verschiedene industrielle Aktivitäten. Daneben besteht die Möglichkeit für die Wirtschaft, sich über das Netzwerk an geplanten EU-Projekten zu beteiligen. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des ECRN sind die Themen Logistik, Nachhaltigkeit der Energie- und Rohstoffversorgung sowie die Auswirkungen der europäischen Chemikalien-Verordnung REACH.

Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg