Landeswettbewerb Agenda 21 - Azubis aus Neusalza-Spremberg überzeugen

Auszubildenden der plastic concept gmbh aus Neusalza-Spremberg im 13. Landeswettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21

Mit ihrem Projekt "Energetische Systemoptimierung an Kunststoffspritzgießmaschinen" konnten die sieben Auszubildenden der plastic concept gmbh aus Neusalza-Spremberg im 13. Landeswettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21 in der beruflichen Bildung überzeugen. Sie erhielten den Sonderpreis des Wirtschaftsministers und haben nun am Mittwoch (22.02.) gemeinsam mit Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) besucht.

"Über die Ausbildung hinaus haben sich die Jugendlichen Gedanken gemacht, wie laufende Prozesse verbessert werden können, um Ressourcen und Umwelt zu schonen", so der Minister. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In einem energieintensiven Bereich haben sie Lösungen gefunden, die zudem das Unternehmen von hohen Energiekosten entlastet und damit wettbewerbsfähiger macht. Dieses Mitdenken brauchen wir, um Sachsen weiter voran zu bringen."

Das IFW ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Nach eigenen Aussagen betreibt es moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage.

Minister Morlok und die Oberlausitzer Preisträger haben sich vor allem über die supraleitende Schwebetechnik informiert. Höhepunkt des Besuches war die Fahrversuchsanlage Supratrans II zu testen und auf dem 80 m langen Rundkurs zu schweben.

Hintergrund:

Die AGENDA 21, das Aktionsprogramm für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen, will Wege aufzeigen, wie die Bedürfnisse der heutigen Generationen befriedigt werden können, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Am 13. Sächsischen Landeswettbewerb zur Umsetzung der Agenda 21 in der beruflichen Ausbildung im vergangenen Jahr hatten sich 38 Teams Ideen entwickelt, was in ihrem Ausbildungsbetrieb oder in der Berufsschule verändert werden könnte, damit ein ökologischer, wirtschaftlicher oder sozialer Nutzen entsteht.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr