Entwicklungskonzept Cottbus-Guben-Forst

Bretschneider lädt zur Auftaktveranstaltung zum Regionalen Entwicklungskonzept Cottbus-Guben-Forst

Entwicklungskonzept Cottbus-Guben-Forst

Forst (Lausitz) - Brandenburgs Raumordnungsstaatssekretär Rainer Bretschneider begrüßt am kommenden Donnerstag (16. Februar) die Teilnehmer der öffentlichen Auftaktveranstaltung zu Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Cottbus-Guben-Forst. Im Forster Rosengarten soll über Schätze und Chancen in diesem von Braunkohletagebauen betroffenen Teil der brandenburgischen Niederlausitz diskutiert werden. Als Diskussionsgrundlage haben Planungsbüros ein Stärken-Schwächen-Profil der Region erarbeitet.

Bretschneider: "Die Region muss sich gemeinsam aufstellen und vermarkten. Das Regionale Entwicklungskonzept bietet dafür verschiedene Lösungsansätze, gerade auch unter Berücksichtigung der absehbaren demografischen Entwicklung. Im weiteren Diskussionsprozess entsteht daraus eine Art Fahrplan, der anzeigen soll, wohin die Reise in der Region gehen soll. Die Erarbeitung des Entwicklungskonzepts ist so angelegt, dass Gemeinden, Akteure und alle Interessierten die Chance zur aktiven Mitgestaltung erhalten."

Seit Ende des vergangenen Jahres läuft die Erarbeitung des Regionalen Entwicklungskonzepts (REK) für die Mittelbereiche Cottbus, Guben und Forst. Dazu hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg vom Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft einen Auftrag an eine Arbeitsgemeinschaft der Büros BTE, die raumplaner, INPOLIS vergeben. Die Gutachter haben ihre Tätigkeit mit Untersuchungen und Interviews in der Region aufgenommen.

Ausgangspunkt für die geplanten Untersuchungen sind die vom Braunkohlenbergbau beeinträchtigten Bereiche östlich und nördlich von Cottbus. Die Auswirkungen aus dem Bergbau bedingen einerseits verschiedene Entwicklungsprobleme. Andererseits entstehen durch die fortschreitende Rekultivierung von Tagebauflächen Entwicklungsoptionen für die Region.

Schwerpunktmäßig sollen im Entwicklungskonzept neben weiteren Aspekten der Regionalentwicklung die Nutzung der vorhandenen und entstehenden Ressourcen zur Schaffung von Freizeit- und Naherholungsräumen untersucht werden.

Termin

Termin: Donnerstag, 16. Februar
Zeit: 10 Uhr
Ort: Veranstaltungszentrum des Rosengartens Forst, Wehrinselstraße 46, 03149 Forst (Lausitz)

Anmeldung erbeten

Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten ist eine Anmeldung zur Auftaktveranstaltung bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung unter den Telefonnummern 0355/ 49 49 24 64 oder 0355/ 49 49 24 51 unbedingt erforderlich.