Sachsen -Mittel zur Gefahrenabwehr im Bergbau auf 13 Millionen Euro verdoppeln

Die Staatsregierung steht zu ihrer Verantwortung und wird in diesem Jahr erneut die Mittel für die Gefahrenabwehr aus dem Altbergbau auf dann insgesamt 13 Millionen Euro verdoppeln.

Sachsen  -Mittel zur Gefahrenabwehr im Bergbau auf 13 Millionen Euro verdoppeln

"Wir freuen uns, einen Teil der Steuermehreinnahmen des Freistaates für diese wichtige Aufgabe nutzen zu können", so Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). "Es ist zu erwarten, dass es auch 2012 zu witterungsbedingten Schäden an Altbergbaustätten kommen wird. Für notwendige Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr stehen jetzt doppelt so viele Mittel wie im letzten Jahr zur Verfügung."

Die Mittel werden für die Abwehr von Gefahren aus dem Altbergbau und anderen unterirdischen Hohlräumen gemäß § 3 Sächsische Hohlraumverordnung gebraucht.

Bis 2014 stehen außerdem insgesamt 36,6 Mio. Euro aus dem EFRE-Programm für eine nachhaltige Entwicklung von Altbergbauregionen zur Verfügung. Im Rahmen des Vorhabens "Maßnahmen für die gewerbliche Wirtschaft zur nachträglichen Wiedernutzbarmachung in ehemaligen Bergbauregionen" sollen Flächen gesichert werden, um eine gewerbliche Nachnutzung zu ermöglichen. Das Vorhaben "Sicherung und Ausbau von bergbaulichen Entwässerungssystemen in Bergbaurevieren" dient der Schaffung von Standortvoraussetzungen, um die durch den früheren Bergbau verursachten Nachteile für die Nachnutzung auszugleichen.

Morlok: "Wir werden unserer Verantwortung als Bergbauland gerecht. Diese Verdopplung der Mittel ist ein gutes Signal für alle sächsischen Bergbauregionen und sichert die hohe Akzeptanz für den Bergbau in der Bevölkerung."

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr