Gute Beschäftigungskonstellation und neue Chancen für Arbeitssuchende in Sachsen

Änderung der ESF-Richtlinie Beschäftigungschancen beschlossen

Der Arbeitsmarkt im Januar zeigt vergleichsweise gute Werte. Die Arbeitslosenquote von 11 Prozent verdeutliche im Kontrast zu den 12,4 Prozent im Januar 2011, wie sich die gute wirtschaftliche Entwicklung Sachsens auch in den Wintermonaten auf den Arbeitsmarkt auswirke, kommentiert Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). "Nahezu 17.500 freie Stellen - fast 2.000 mehr als vor einem Jahr - zeigen die Bereitschaft der sächsischen Wirtschaft, neue Mitarbeiter einzustellen."

Morlok weiter: "Angesichts des steigenden Fachkräftebedarfs ergeben sich Beschäftigungschancen für bisher schwierig zu vermittelnde Arbeitssuchende, die wir konsequent nutzen wollen. Mit den neuen Fördermöglichkeiten schaffen wir dafür die notwendigen Voraussetzungen. Nunmehr können darüber hinaus Arbeitssuchende Unterstützung vom Freistaat erhalten, wenn sie ihre Berufschancen mit einer Weiterbildung verbessern möchten."

Mit der heute vom Kabinett beschlossenen Änderung der ESF-Richtlinie Beschäftigungschancen verbessert der Freistaat Sachsen die Beschäftigungschancen und Weiterbildungsmöglichkeiten für Arbeitsuchende.

Außerdem werden Projekte ermöglicht, die Arbeitslose gezielt nach dem Bedarf der sächsischen Wirtschaft qualifizieren und sie in Unternehmen mit Personalbedarf vermitteln.

Durch die Richtlinienänderung können zukünftig auch Arbeitslose, die keine Leistungen der Arbeitsverwaltung erhalten, den Weiterbildungsscheck Sachsen in Anspruch nehmen und bekommen 80 Prozent der Kosten für eine berufliche Weiterbildung erstattet.

Die geänderte Richtlinie tritt mit Veröffentlichung im Amtsblatt voraussichtlich am 23. Februar 2012 in Kraft.

Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung erteilt die Sächsische Aufbaubank - Förderbank (SAB) unter 0351 - 4910 4930 oder www.esf-in-sachsen.de .

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr