Sachsen unterstützt neue Strukturen für Förderung der Photovoltaik

Sachsen unterstützt neue Strukturen für Förderung der Photovoltaik"Für die Stromkunden in Deutschland führt der deutlich über den Planungen liegende Zubau von Photovoltaikanlagen zu einer erheblichen Strompreiserhöhung, die die auf 20 Jahre festgeschriebene Einspeisevergütung verursacht," so Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler. Der Photovoltaik-Boom des letzten Jahres sei ein deutliches Zeichen dafür, dass die EEG-Vergütung zu hoch angesetzt ist.

Das sächsische Wirtschaftsministerium unterstützt daher den Rösler-Vorstoß für eine neue Struktur der Photovoltaikförderung. Die derzeitigen EEG-Regelungen helfen weder den hiesigen Unternehmen noch den Verbrauchern.

"Die deutschen Photovoltaikunternehmen profitieren nicht von der gegenwärtigen EEG-Vergütung. Die Regelung nutzt vor allem den asiatischen Herstellern, für die die deutsche Solarförderung einen Boom-Markt geschaffen hat," so Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler. "Mit dem Vorschlag zur Deckelung des Zubaus können weitere unkalkulierbare Belastungen der Strompreise verhindert werden, ohne den Zielen der Energiewende zuwider zu laufen. Der Anteil der Photovoltaik am Energiemix erhöht sich weiter, maßvoll und kostengünstiger. Die neuen Strukturen für die Förderung der Photovoltaik verbessern auch die Zukunftsaussichten der deutschen Solarunternehmen, weil damit die Fehlanreize für ausländische Hersteller abgeschafft werden." Dann werden deutsche Qualität und High-Tech wieder stärker nachgefragt, erwartet Sachsens Wirtschaftsstaatssekretär Hartmut Fiedler.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr