Berlin und Brandenburg bekräftigen engen Schulterschluss in der Innovations- und Technologiepolitik

Die Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg vor allem im Technologiebereich wird fortgesetzt.

Das haben Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Sybille von Obernitz, und Brandenburgs Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers, heute bei einem ersten längeren Gespräch vereinbart. Auf der Tagesordnung standen beispielsweise die Weiterentwicklung der Strategie "innoBB" der beiden Länder und der Technologieregion Berlin-Brandenburg. Nachdem sich die fünf länderübergreifenden Cluster Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, Verkehr/Mobilität/Logistik, IKT/Medien/Kreativwirtschaft, sowie Optik (einschließlich der Mikrosystemtechnik) etabliert haben, geht es jetzt darum, diese Cluster gemeinsam zu stärken. Das betrifft auch die Kooperation im Bereich Elektromobilität. Von Obernitz und Christoffers sprachen zudem über die Zusammenarbeit der beiden Wirtschaftsfördergesellschaften Berlin Partner und ZukunftsAgentur Brandenburg.

Sybille von Obernitz, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, sagte nach dem Treffen: "Mit innoBB ist die Hauptstadtregion auch in Europa so gut aufgestellt wie schon lange nicht mehr. Seit einer ersten Präsentation der gemeinsamen Strategie innoBB in Brüssel vor EU-Parlamentariern und hochrangigen Vertretern der EU-Kommission steht dieser europaweit einmalige, länderübergreifende Ansatz zu einer abgestimmten Innovationspolitik im Fokus des Interesses. Die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadtregion und der Wohlstand der hier lebenden Menschen hängen entscheidend davon ab, dass es gelingt, die internationalen Märkte mit mehr Produkten und Verfahren zu versorgen und zu erobern, die das Gütesiegel ‚Made in the German Capital Region' tragen."

"Die Clusterstrategie ‚innoBB' und weitere Kooperationsvereinbarungen zwischen uns und der Senatsverwaltung bilden eine solide Basis für eine enge ressort- und länderübergreifende Zusammenarbeit. Auf dieser Basis können wir aufbauen, unsere Kräfte weiter bündeln und die Hauptstadtregion im nationalen und internationalen Standortwettbewerb weiter stärken. Die große Anzahl von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Brandenburg sowie gemeinsame Interessen bieten gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche internationale Positionierung der Hauptstadtregion. Dieses Ziel wollen wir auch mit der neuen Landesregierung in Berlin verfolgen und unsere gewachsene Zusammenarbeit konsequent fortsetzen", sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers in Potsdam.

Gemeinsame Pressemitteilung des brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten und der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung.