Konjunkturbilanz - Starke sächsische Wirtschaft ist Basis für weiteres Wachstum

"2011 war ein gutes Jahr für Sachsen", das zeige nicht nur die hervorragende Entwicklung am Arbeitsmarkt mit stark sinkender Arbeitslosenquote und steigender Beschäftigung. Auch die starke Entwicklung in Industrie und Bauwirtschaft, Rekordzahlen im Außenhandel belegen dies, nimmt Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) Bezug auf die Jahresbilanz für die sächsische Wirtschaft 2011 des Statistischen Landesamtes.

Besonders erfreulich sei, dass sich Beschäftigung und Umsatz in der Industrie* auch im gesamtdeutschen Vergleich überdurchschnittlich entwickelt haben. So nahm im Zeitraum Januar-Oktober 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Beschäftigung in Sachsens Industrie mit +6,2 Prozent mehr als doppelt so stark zu wie in Deutschland insgesamt (+2,7 %). Der Auslandsumsatz legte im gleichen Zeitraum mit +16,8 Prozent ebenfalls deutlich mehr zu als im gesamtdeutschen Durchschnitt (+13,5 %).

"Für Sachsen wird 2012 voraussichtlich auch ein Jahr mit Wachstum und weiter steigender Beschäftigung, davon können wir nach Prognosen ausgehen. Dafür sprechen die gute Auftragslage der sächsischen Wirtschaft und auch die nach wie vor hohe Einstellungsbereitschaft der sächsischen Wirtschaft, die sich im Ifo-Beschäftigungsbarometer ausdrückt.
Es sollte unser gemeinsamer ehrgeiziger Anspruch sein, am Ende diesen Jahres besser zu sein, als es die derzeitigen Konjunktureinschätzungen für Deutschland und Europa zunächst nahelegen", so Morlok.

*Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten