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EU-Mittel erfolgreich an Sächsischen Hochschulen eingesetzt

Gezielte Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs

Sachsens Hochschulen haben auch im Jahr 2011 in großem Umfang von Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds profitiert.
Für insgesamt 167 Vorhaben konnten über das Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in diesem Jahr insgesamt 29 Millionen Euro neu bewilligt werden.

"Wir fördern mit den EU Mitteln gezielt kluge Köpfe in Sachsen und können ihnen so nach ihrer Ausbildung eine spannende berufliche Perspektive in Sachsen bieten. Wir freuen uns über das große Interesse der Hochschulen an diesem Programm", erklärt die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer.

Schwerpunkte auch in diesem Jahr bildeten dabei die Promotionsförderung mit 117 geförderten Vorhaben und einem Volumen von 4,2 Millionen Euro sowie die Unterstützung von 14 Nachwuchsforschergruppen mit insgesamt 17,4 Millionen Euro.

Ende Dezember konnten sich noch einmal drei Nachwuchsforschergruppen über einen Zuwendungsbescheid freuen.

So erhielt an der Hochschule Zittau/Görlitz die Nachwuchsforschergruppe "SustainableITServices - Nachhaltige IT-Service- und IT-Technlogiebausteine für den Mittelstand (für rechen- und datenintensive Anwendungen sächsischer KMU unter besonderer Berücksichtigung der Datenschutzinteressen)" einen Bescheid in Höhe von knapp 600.000 Euro.
Drei Nachwuchswissenschaftler arbeiten an der Musterlösung und pilothaften Implementierung von service-basierten Cloud-Lösungen zu Integration von datenbasierten und rechenintensiven IT-Anwendungen für mittelständige Unternehmen.

Auch an der Technischen Universität Dresden werden zwei weitere Gruppen gefördert. So erhielt die Gruppe „Visuelle Steuerung und Entwicklung von CPS Systemen / Visual and Interactive Cyber-PhysicalSystems Control and Integration VICCI" 2,4 Millionen Euro.
Am Beispielszenario einer häuslichen Umgebung soll einer Servicerobotor mit dem Namen ROMEO Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Alltag unterstützten. Dazu beschäftigen sich 10 NachwuchswissenschaftlerInnen mit der Kombination von virtuellen und physischen System (Cyber-Physical Systems - CPS). CPS-Systeme bieten für den Freistaat Sachsen einen potenziell wachsenden Wirtschaftszweig.

Ebenfalls 2,4 Millionen Euro erhalten Nachwuchswissenschaftler für das Projekt "3D Chip-Stack Intraconnects 3DCSI".
10 NachwuchswissenschaftlerInnen wollen in dem auf drei Jahre angelegten Projekt Design-Bausteine für die Kontaktierung in der Chip-Produktion entwickeln. Dabei werden vor allem die materialspezifischen und technologischen Strukturierungs- und Beschichtungsverfahren im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen. Die Nachwuchswissenschaftler können dabei ihre Fähigkeiten übergreifendes Know-how aufzubauen und ungelöste Probleme selbständig erkennen und zu lösen erweitern.

Diese Projekte starten am 01.01.2012 bzw. 01.02.2012 und werden über die Förderrichtlinie ESF Hochschule und Forschung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen finanziert.

SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst