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Endbefund zur Entenkrankheit in Oberseifersdorf liegt vor

Der Endbefund der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) Dresden zur Erkrankung eines Entenbestandes in Oberseifersdorf Ende November liegt nun vor. "Danach litten die Tiere an einer bakteriellen Infektion mit Pasteurellen", erklärte Amtstierarzt Dr. Ralph Schönfelder. Die Mehrzahl der Tiere habe schwerwiegende Veränderungen der inneren Organe aufgewiesen.

Diese Form der Pasteurellose bei Enten gehörte bis 1999 zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen, und war in dem in Oberseifersdorf aufgetretenen Fall durch einen rasanten Verlauf gekennzeichnet.

Der Mensch gehört nicht zu den natürlichen Wirten der Pasteurellen, Beschrieben sind Infektionen infolge von Kratz- und Bissverletzungen (Zoonose) und bei schlechter Immunabwehr im Zusammenhang mit anderen Grunderkrankungen.

Landratsamt Görlitz