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Fit für die Wirtschaft - Netzwerk Zukunft startet in die Förderperiode 2011-2014
"Viele Unternehmen suchen heute dringend interessierte Jugendliche für ihre Ausbildungsplätze. Dazu bieten sie bereits heute vielfältige Einblicke in die Arbeitswelt an", stellt Beate Günther, Geschäftsführerin des Vereins Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg, fest. Dass diese Angebote möglichst alle Schulen im Land Brandenburg erreichen und diese ihre Schülerinnen und Schüler lebensnah und realistisch auf ein erfüllendes Berufsleben vorbereiten können, ist seit nunmehr zehn Jahren das wichtigste Ziel eines landesweiten Netzwerkes. Im Netzwerk Zukunft, zugleich gemeinnütziger Verein, sind dafür seit 2001 maßgebliche Partner aus Wirtschaft und Landesregierung zusammengeschlossen. Auch die Agenturen für Arbeit unterstützen das Netzwerk.
Die Geschäftsstelle in Potsdam sowie Lehrkräfte als "Netzwerk-Außenstellen" in den sechs Schulamtsregionen Brandenburg fungieren dabei als Anbieter und als Entwicklungs-, Koordinations- und Transferstellen für Vorhaben der Berufs- und Studienorientierung. Kerngedanken dabei sind die Öffnung von allgemeinbildenden Schulen für mehr Praxisbezug sowie langfristige Kooperationen zwischen Schulen, Unternehmen und Hochschulen. Dafür werden ganz konkrete Angebote unterbreitet: "Berufsorientierungstourneen", auf denen in Zusammenarbeit mit regionalen Partnern im Laufe der letzten fünf Jahre mehr als 1.000 Lehrkräfte und Berufsberater realistische Einblicke in den Unternehmensalltag erhielten, gehören beispielsweise zum festen Programm. Dafür öffnen Betriebe und Bildungseinrichtungen verschiedener Branchen und Regionen ihre Türen. Auch gelingt es, unterstützt durch Sponsoren aus der Wirtschaft, den Kommunen und der Arbeitsagentur seit zwei Jahren, die Schulen im Land Brandenburg flächendeckend mit dem Berufswahlpass auszustatten. So konnten zu Beginn des aktuellen Schuljahres ca. 18.000 Exemplare dieses Selbstlerninstrumentes den Schülerinnen und Schülern überreicht werden. Zudem sollen regelmäßig angebotene Fortbildungen für Lehrkräfte, u.a. ein eigens dafür entwickeltes E-Learning, dessen erfolgreichen Einsatz von der 7. bis zu 10. Klasse begleiten und unterstützen.
Das Netzwerk Zukunft hat zur Umsetzung dieser und vieler weiterer Angebote das Projekt "Innovationstransfer Berufsorientierung" entwickelt, gefördert durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg. Ausgelegt für den Zeitraum 2011 bis 2014 wird Bewährtes, wie die landesweite Auszeichnung "Schule mit hervorragender Berufsorientierung" oder die Reihe "Eltern als Berufsberater" weiterhin angeboten. Aber es gibt auch Neues: Ein "Kooperations-Dating" soll beispielsweise Hemmschwellen, die beim Entstehen von Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen manchmal noch bestehen, abbauen helfen und regionale Kontakte für eine langfristige Zusammenarbeit schaffen.
Weitere Angebote unterbreitet das Netzwerk Zukunft für die Zusammenarbeit in regionalen Arbeitskreisen SCHULEWIRSTCHAFT.
Weitere Informationen unter www.netzwerkzukunft.de
Kontakt:
Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V.
Beate Günther
Breite Str. 2d
14467 Potsdam
Tel. 0331/2011-574
guenther@netzwerkzukunft.de
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg Martina Marx Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit