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Geordneter Übergang des Jobcenters in Trägerschaft des Landkreises Görlitz

Anlässlich der letzten Trägerversammlung des Jobcenters Landkreis Görlitz Nord, die am heutigen Tage stattgefunden hat, erklärten sich beide Träger, der Landkreis Görlitz und die Agentur für Arbeit Bautzen, zufrieden über den Stand der Umsetzungen zum geplanten Übergang des Jobcenters ab Januar 2012 in die Obhut des Landkreises Görlitz.

Die Trägerversammlung des Jobcenters Landkreis Görlitz Nord hatte bislang Entscheidungen über die arbeitsmarktpolitische Ausrichtung sowie die organisatorischen und personalwirtschaftlichen Angelegenheiten getroffen. In Zukunft obliegt die Betreuung und Vermittlung der Hilfebedürftigen alleinig dem Landkreis.

"Die Agentur für Arbeit Bautzen ist mit den Ergebnissen, die im Jobcenter Landkreis Görlitz Nord seit 2005 erreicht wurden, sehr zufrieden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises und der Agentur für Arbeit Bautzen haben durch ihre engagierte Arbeit dazu beigetragen, das Bestmögliche für die von Grundsicherung betroffenen Menschen im Landkreis Görlitz zu erreichen. Ihnen gilt mein Dank für die Vergangenheit. Für die Zukunft bin ich überzeugt, dass sie die engagierte Arbeit im Landkreis Görlitz fortsetzen", so Shirin Khabiri-Bohr, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bautzen.

Landrat Bernd Lange, gleichzeitig Vorsitzender der Trägerversammlung, äußerte sich zur bisherigen Arbeit folgendermaßen: "Auch ich möchte meinen Dank gegenüber denen äußern, die bislang dafür gesorgt haben, dass hilfebedürftige Menschen der Region kompetente Ansprechpartner und Vermittler hatten. Ich bin mir sicher, dass alle Mitarbeiter auch in der neuen Organisationsform weiterhin engagiert und verlässlich für die Betroffenen da sein werden. Mit dem derzeitigen Stand des Überführungsprozesses ist der Grundstein für einen reibungslosen Aufgabenübergang gelegt. Von Seiten der Agentur für Arbeit Bautzen wurde uns als Landkreis dabei große Unterstützung und Spielraum gegeben."

Etwa 90 Prozent der Mitarbeiter der Agentur für Arbeit Bautzen, die bislang im gemeinsamen Jobcenter in Görlitz, Weißwasser und Niesky tätig waren, wechseln zum 1. Januar als Beschäftigte zum Landkreis Görlitz. Die anderen Beschäftigten bleiben Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit.

Der Kreistag Görlitz hatte im Juni 2011 entschieden, das Optionsmodell, das bereits im Süden des Kreises angewendet wird, ab Januar 2012 auf den gesamten Kreis auszuweiten und so künftig alle Aufgaben des Sozialgesetzbuches II in Regie des Landkreises wahrzunehmen.

Gemeinsame Presseerklärung des Landkreises Görlitz und der Agentur für Arbeit Bautzen