Nachrichten und Pressemitteilungen

Hochschule Zittau/Görlitz gewinnt beim Qualitätspakt Lehre

Rund 400 Millionen Euro Bundes-Fördermittel erhalten insgesamt 102 deutsche Hochschulen in den kommenden Jahren. Das ist das Ergebnis der zweiten Runde des "Qualitätspakts Lehre". Auch die Hochschule Zittau/Görlitz bekommt ab 2012 wieder eine Einzelförderung.

Dazu der CDU Bundestagsabgeordnete Michael Kretschmer: "Mit dem Qualitätspakt Lehre haben Bund und Länder den erfolgreichen Hochschulpakt 2020 um eine dritte Säule zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität erweitert. Hochschulpakt und Exzellenzinitiative schaffen zusätzliche Studienmöglichkeiten und erhöhen die Forschungsstärke unserer Hochschulen. Mit dem Qualitätspakt Lehre setzen wir diesen erfolgreichen Weg fort, damit unsere deutschen Hochschulen noch attraktiver werden. Es ist ein Beweis für die große Qualität und des Engagements der Mitarbeiter, dass unsere beiden Hochschulen um Landkreis erfolgreich sind."

Der Bund fördert mit dem Qualitätspakt Lehre vielfältige Maßnahmen: Von zusätzlichem Personal an Universitäten und Fachhochschulen über eine bessere Qualifizierung der Professoren und Tutoren bis hin zu kreativen Impulsen für mehr Lehrqualität, etwa für einen gelungenen Einstieg ins Studium.

Aus Sachsen bekommen eine Einzelförderung: die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, die Hochschule für Musik und Theater Leipzig, die Hochschule Mittweida, die Hochschule Zittau/Görlitz. Außerdem ist ein Verbundantrag aus der Universität Leipzig, der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Dresden, der Bergakademie Freiberg und des Internationalen Hochschulinstituts Zittau.

Um die Fördermittel zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität hatten sich 169 Hochschulen beworben. Ausgewählt wurden davon 40 Universitäten, 43 Fachhochschulen und 19 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Teilen Deutschlands. Die Förderung soll 2012 beginnen und bis 2016 dauern.

Michael Kretschmer MdB