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Keine Tierseuche in Oberseifersdorf im Landkreis Görlitz
Der Verdacht auf eine hoch ansteckende Tierkrankheit in einem Landwirtschaftsbetrieb mit Flugenten in Oberseifersdorf (Landkreis Görlitz) am vergangenen Samstag Abend hat sich nicht bestätigt. Bisherige Untersuchungen der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Dresden bis Sonntagmittag ergaben bislang keinerlei Hinweise darauf. Weiterführende Untersuchungen zur Krankheitsursache laufen noch.
Wie Amtstierarzt Dr. Ralph Schönfelder mitteilte, waren in dem Bestand von rund 200 Tieren in kurzer Zeit etwa 40 Tiere verendet. Am Samstagabend war der Betrieb vorbeugend gesperrt und nachfolgend geräumt worden. Um die Krankheitsursache zu finden, wurden Proben von verendeten Tieren, Kot, und Futter sowie Tupferproben an die Landesuntersuchungsanstalt Dresden (LUA) gesandt.
Laut Amtsarzt Dr. Christoph Ziesch wurde zuvor am Samstag Abend 15 Personen vorsorglich klinisch untersucht, unter ihnen die Tierhalter, ein Tierarzt, die unmittelbaren, und neun Feuerwehrleute die nachfolgend Kontakt mit den Tieren hatten. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Zittau, Mittelherwigsdorf, Oberseifersdorf, Beiersdorf, Ebersbach (Gemeinde Schöpstal) und Weißwasser unterstützten den Landwirtschaftsbetrieb bei den Maßnahmen mit Spezialtechnik, unter anderem Beleuchtung und Desinfektionsmaßnahmen.
Das Lokale Krisenzentrum, das am Samstag Früh zusammengerufen wurde, konnte seine aktive Arbeit am Sonntag Mittag einstellen.
Landratsamt Görlitz