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Sächsische Unternehmerdelegation besucht indische Automobilzentren Chennai und Pune

Indienreise hat Türen für sächsische Wirtschaft geöffnet - Nach den Gesprächen von Staatsminister Sven Morlok (FDP) in der indischen Hauptstadt Neu Delhi und der Unternehmer in Chennai trafen beide Delegationen gestern in Pune zusammen.

"Beide Regionen sind Zentren der indischen Automobilindustrie", so der Minister. "Hier haben sich Unternehmen wie BMW, Hyundai, Ashok Leyland, Honda, Volkswagen, Daimler, MAN und viele Zulieferer wie Bosch und ZF Friedrichshafen angesiedelt."

Bei den von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisierten Firmenbesuchen wie beispielsweise beim größten indischen Automobilhersteller TATA Motors sowie bei Kooperationsbörsen konnten die sächsischen Unternehmen Kontakte knüpfen und ihre Leistungsfähigkeit präsentieren. "Damit haben wir unser Ziel, Türen für einen Markteintritt zu öffnen und Kooperationsmöglichkeiten für die sächsische Automobilbranche auszuloten, erreicht", bewertet Minister Morlok die Ergebnisse der Reise.

Für Tobias Reißmann, Geschäftsführer der Dresdner Xenon Automatisierungstechnik ist es „faszinierend, zu erleben, wie schnell die asiatischen Länder wie Indien den technologischen Vorsprung Europas verkürzen. Eine Strategie für deutsche Unternehmen sollte sein, an diesem Wachstum lokal teilzuhaben."

Zufrieden zeigte sich auch der Geschäftsführer der WFS, Peter Nothnagel: "In Indien hat man das Potential der sächsischen Industrie erkannt. Insbesondere für unseren Maschinenbau, speziell für Ausrüster und Zulieferer, bieten sich hier große Chancen."

Noch im November werden die sächsischen Industrie- und Handelskammern in Dresden, Leipzig und Chemnitz im Rahmen der IHK-Beratungstage interessierte Unternehmen über den Wirtschaftsstandort Indien informieren.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr