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Personalbilanz der sächsischen Industrie untermauert Fachkräftebedarf

In der sächsischen Industrie waren im August 2011 205.089 Arbeitnehmer tätig, 7,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat*. Das entspricht einem Personalzuwachs von 14.000 Arbeitsstellen binnen eines Jahres.

"Das sind Top-Werte. Den sächsischen Wachstumsbranchen, wie dem beschäftigungsintensiven Maschinenbau, müssen aber auch zukünftig ausreichend Fachkräfte zur Verfügung stehen", kommentiert Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) mit Blick auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel. Die bisher sehr positive wirtschaftliche Entwicklung der sächsischen Industrie werde eben nicht nur durch volle Auftragsbücher sondern durch die Leistungen qualifizierter Arbeitnehmer abgesichert.

"Alle Potentiale den Personalbedarf der sächsischen Wirtschaft zu decken, müssen genutzt werden. Aus- und Weiterbildung, Rückkehreraktionen oder Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen, das sind Möglichkeiten. So haben wir mit dem Pendlertreff einen Impuls gegeben, der demonstriert: In Sachsen gibt es neue berufliche Chancen", so Morlok.

Ende Oktober waren beim Pendlertreff an der Autobahnraststelle Vogtland neben sächsischen Arbeitgebern auch Kammern, Wirtschaftsverbände sowie die Bundesagentur für Arbeit präsent, um mit konkreten Jobangeboten auf Fachkräfte aus Sachsen zuzugehen. So benötigt beispielsweise die sächsische Metall- und Elektroindustrie nach Angaben des Verbandes Sachsenmetall in den kommenden Jahren 50.000 weitere Arbeitskräfte.

*Statistisches Landesamt Sachsen, Betriebe mit 50 und mehr tätigen Personen

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr