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Görlitzer Landrat Lange wirbt in Brüssel für die Fortsetzung der Förderprogramme im Grenzraum
Landrat Bernd Lange wird morgen (Freitag) in Brüssel erneut für die Fortsetzung der Förderprogramme in der Grenzregion werben und sich für mehr regionale Mitbestimmung aussprechen.
Eingeladen nach Brüssel hat der Arbeitskreis „Regionalpolitik" der deutschen Länder bei der EU, das Europabüro der deutschen Kommunalen Selbstverwaltung (Euocommunale) und die Bürogemeinschaft der Europabüros der bayerischen, baden-württembergischen und sächsischer Kommunen.
Im Mittelpunkt des 5. Werkstattgesprächs zur Zukunft der europäischen Kohäsionspolitik steht die Förderung im Zeitraum von 2014 bis 2020 und die Rolle von Kommunen und Regionen bei der künftigen EFRE-Förderung. "Im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien geht es uns um 3-Seiten-Projekte sowie die weitere Auflage von Kleinprojektefonds unter vereinfachten Förderregularien, vor allem aber auch darum, dass die Entscheidungsmöglichkeiten mehr in die regionalen Räume gelegt werden sollten."
Dringend müsste auch ein Programmpunkt „Fördermittel für den ländlichen Raum" aufgenommen werden, findet Lange. „Es geht um mehr Mittel, die den ländlichen Raum, oder die Beziehung zwischen dem ländlichen Raum und den urbanen Zentren begleiten. Es heißt ja immer, Bürger sollen flexibel sein. Hier müssen künftig finanzielle Belastungen der Bürger reduziert werden können."
An der Diskussion nehmen unter anderem Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Förderbehörden und Ministerien teil.
Landratsamt Görlitz