Nachrichten und Pressemitteilungen

Bauleistungen für Grenzbrücke im Dreiländereck an der B178 an polnischen Bauunternehmen vergeben

Dreiländereck profitiert maßgeblich von guter deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Bauleistungen für Grenzbrücke im Dreiländereck an der B178 vergebenDie Bauleistungen für die Grenzbrücke im Zuge der Bundesstraße B 178 und der polnischen Wowodschaftsstraße Nr. 354 sind vergeben. Die polnische Straßenbauverwaltung hat heute mitgeteilt, dass der entsprechende Vertrag mit einem polnischen Bauunternehmen geschlossen wurde. Damit steht dem Beginn der Bauarbeiten nichts mehr im Wege.

„Ich freue mich sehr, dass nach unserer offiziellen Unterzeichnung der Bauvereinbarung im Juli jetzt die Bagger anrollen werden und wir bald gemeinsam den Verkehr auf der Grenzbrücke und damit auf der gesamten Straßenverbindung freigeben können", sagte der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) in Dresden.
„Das Brückenbauwerk ist ein Sinnbild für die zentrale Rolle des Freistaats Sachsen in der Mitte Europas und zugleich ein enorm wichtiges Straßenbauprojekt für die mittelständische Wirtschaft im Dreiländereck", so Morlok.

Hintergrund

Mit der Vergabe der Bauleistungen ist nach der Unterzeichnung der Bauvereinbarung im Juli 2011 die letzte Voraussetzung für den Beginn der Bauarbeiten an der Grenzbrücke erfüllt. Nach dem Staatsvertrag vom 5. April 2004 über die Herstellung einer länderübergreifenden Verkehrsverbindung zwischen der Republik Polen, der Tschechischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland fand im März 2011 der Abschluss eines Notenwechsels zum deutsch-polnischen Grenzbrückenabkommen statt. Wesentliche Teile der Verkehrsader sind auf den Gebieten der drei Länder bereits fertiggestellt. Der Anschluss des polnischen Teils der Straße an das tschechische Netz soll noch in diesem Jahr erfolgen. Die Grenzbrücke zwischen Niederschlesien und Sachsen soll im Jahr 2013 fertiggestellt sein.

SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr