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Wirtschaft - Sachsen fördert Gründerinitiativen
Dresden exists, SMILE, SAXEED.next und die Gründerakademie können auch weiterhin Studierende, Hochschulabsolventen und wissenschaftliche Mitarbeiter auf dem Weg in die Selbstständigkeit begleiten. Für vier neu eingereichte Projekte wurden jetzt ca. 5,6 Mio. EUR aus Mitteln des Freistaates Sachsen und des Europäischen Sozialfonds für drei Jahre bewilligt.
„Sachsen braucht innovative Unternehmer", so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Die Gründerinitiativen tragen dazu bei, Hochqualifizierten berufliche Alternativen aufzuzeigen und bei Interesse das notwendige Rüstzeug für eine Selbstständigkeit zu vermitteln. Die Neubewilligungen werden zu einer weiteren Verbesserung des Gründungsklimas in der sächsischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft beitragen sowie Zahl und Qualität der Gründungen erhöhen."
Mit der Richtlinie „Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft" fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Gründerinitiativen sächsischer Hochschulen und die Gründung junger innovativer Unternehmen aus dem akademischen Bereich. Die Gründerinitiativen konnten bisher bei mehr als 300 konkreten Unternehmensgründungen behilflich sein.
Hintergrund:
Dresden exists (TU Dresden, HTW Dresden) Verstärkte Einbindung außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und Identifizierung geeigneter Anwendungsfelder von Forschungsergebnissen über die Durchführung sog. Potenzialworkshops. Zielgruppen sind Forscherteams an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
SAXEED.next (TU Chemnitz, TU Bergakademie Freiberg, Hochschule Mittweida, Westsächsische Hochschule Zwickau) Gezieltes Technologiescouting an Lehrstühlen beteiligter Hochschulen, um Gründungspotenziale aufzuspüren und die Verwertung von Forschungsergebnissen in Produkte und Dienstleistungen anzuregen.
SMILE (Universität Leipzig, HTWK Leipzig, Handelshochschule Leipzig) Neue Entwicklungsmöglichkeiten durch die Einbeziehung weiterer Partner in das Projekt (AKAD Hochschule und Helmholtzzentrum für Umweltforschung) sowie die Aufnahme des Spezialmoduls SMILE.medibiz. Es beinhaltet den beschleunigten Transfer von Forschungsergebnissen und Geschäftsideen im Bereich Biotechnologie/Life Science in marktfähige Anwendungen.
Die Gründerakademie (Hochschule Zittau/Görlitz, Internationales Hochschulinstitut Zittau) beabsichtigt die zukünftige Einbindung der privaten FH Dresden als Netzwerkpartner.
SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr