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Baupreisindex im Land Brandenburg im August 2011 gegenüber August 2010 um 2,4 Prozent gestiegen
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, ist der Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im Land Brandenburg im Berichtsmonat August 2011 gegenüber Mai 2011 um 0,4 Prozent auf einen Indexstand von 127,2 (Basis 2005 ≙100) gestiegen. Die Veränderung zum Vorjahresmonat August 2010 betrug +2,4 Prozent.
Der Anstieg der Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden (Bauleistungen am Bauwerk) im August 2011 gegenüber Mai 2001 um 0,4 Prozent war sowohl auf Preissteigerungen für Ausbauarbeiten (+0,5 Prozent) als auch für Rohbauarbeiten (+0,4 Prozent) zurückzuführen. Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung hatten dabei Metallbauarbeiten (+0,9 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+0,8 Prozent), Installation von Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+0,8 Prozent), Putz- und Stuckarbeiten (+ 0,7 Prozent), Installation von Gas-, Wasser- und Abwasseranlagen (+0,6 Prozent), Installation von Heiz- und Wassererwärmungsanlagen, der Einbau von Wärmedämm-Verbundsystemen sowie Trockenbauarbeiten (alle +0,5 Prozent). Preisrückgänge wurden lediglich bei Estricharbeiten (–0,3 Prozent) festgestellt.
Die jährliche Veränderung des Baupreisindex lag im August 2011 weiterhin über der Zwei-Prozent-Marke, wobei das Niveau der Veränderungsrate mit +2,4 Prozent auf dem Niveau von Mai 2011 verweilte. Sowohl erneut deutlich gestiegene Preise für Roh- (+2,5 Prozent) als auch für Ausbauarbeiten (+2,4 Prozent) riefen die Gesamtentwicklung hervor. Besonders hohe Veränderungen im Jahresvergleich wurden für Verbauarbeiten (+7,8 Prozent), Gerüstarbeiten (+6,7 Prozent), Stahlbauarbeiten (+6,0 Prozent), Metallbau- und Erdarbeiten (jeweils +5,9 Prozent) sowie für die Installation von Nieder- und Mittelspannungsanlagen (+5,1 Prozent) ermittelt.
Auch der Neubau von Mehrfamilien- (+2,8 Prozent) sowie Ein- und Zweifamiliengebäuden (+2,3 Prozent) war im August 2011 ebenso wie die Instandhaltung von Wohngebäuden mit Schönheitsreparaturen (+1,3 Prozent) und ohne Schönheitsreparaturen (+2,9 Prozent) teurer als vor einem Jahr. Für den Neubau von Nichtwohngebäuden wurden gegenüber August 2010 gleichfalls deutlich höhere Preise ermittelt. So kostete der Bau von Brücken 3,7 Prozent, Ortskanälen +3,4 Prozent, gewerblichen Betriebsgebäuden 3,1 Prozent, Straßen 2,9 Prozent und von Bürogebäuden 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Über das Datenangebot zum Bereich Preise informiert:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg