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Bauminister Vogelsänger in Eisenhüttenstadt - Denkmalschutz und junges Wohnen sind vereinbar

Eisenhüttenstadt - Bauminister Jörg Vogelsänger informiert sich am kommenden Montag (19. September) in Eisenhüttenstadt über den Stand von Stadtumbau sowie Stadt- und Wohnraumentwicklung. Der Minister übergibt einen Förderbescheid für Sanierung, Sicherung und Erwerb aus dem Stadtumbauprogramm. Das Land bewilligt mehr als eine Million Euro für den Erhalt denkmalgeschützter Wohngebäude. Damit soll auch das Projekt "Junges Wohnen" unterstützt werden.

Bauminister Vogelsänger in Eisenhüttenstadt - Denkmalschutz und junges Wohnen sind vereinbarVogelsänger: "Eisenhüttenstadt ist mit seiner in den Fünfzigerjahren erbauten Planstadt das größte Flächendenkmal in Deutschland. Trotz massiven Einwohnerrückgangs nach der Wende und demzufolge auch umfangreichen Wohnungsabriss will die Stadt die Innenstadt als Wohngegend für junge Menschen reaktivieren. Wir unterstützen dieses Anliegen und fördern das Projekt ,Junges Wohnen' mit mehr als einer Million Euro. Die Erfolge der bisherigen Sanierung können nur gesichert werden, wenn die Innenstädte auch Orte für Wohnen, Kultur und Gewerbe bleiben."

Mit dem Projekt "Junges Wohnen" will die Stahlstadt über die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft jungen Menschen, die eine Ausbildung beginnen, Berufseinsteiger oder auch Student sind, preiswerten und für sie angemessenen, modernisierten Wohnraum in 1- und 2- Raumwohnungen zur Verfügung zu stellen.

Das Projekt ist in zwei Bauabschnitten im Wohnkomplex I vorgesehen. Der erste Bauabschnitt umfasst 64 Wohnungen. Die Gesamtbaukosten betragen rund 4 Millionen Euro und werden aus den Programmen Mietwohnraumförderung mit einem Förderdarlehen in Höhe von 1,7 Millionen Euro unterstützt. Für die Aufzugsnachrüstung werden 111.000 Euro und aus der Stadtumbauförderung 885.000 Euro als Zuschuss bereitgestelllt. Die restlichen Finanzierungsmittel sind Fördermittel aus dem KfW-Programm beziehungsweise Eigenkapital.

Einbezogen werden im Projekt die Innenbereiche. Das Atrium bietet den Bewohnern einen Wintergarten als Kommunikationsbereich, aber auch als Abstellfläche für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle. Der Aufzug zum barrierefreien Erreichen der Wohnetagen wird im Atrium integriert.

Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft Brandenburg