Nachrichten und Pressemitteilungen
Auftragseingang der Brandenburger Industrie schwächt sich deutlich ab
Nach einer Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg stieg das preisbereinigte Auftragsvolumen in der Brandenburger Industrie im Juli 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat um 20,1 Prozent an. Dabei nahmen die Bestellungen aus dem Inland um 12,7 Prozent zu. Aus dem Ausland wurden 36,9 Prozent mehr Erzeugnisse und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr geordert.
In den meisten Wirtschaftsbereichen konnten die Brandenburger Industriebetriebe auf höhere Auftragsvolumina verweisen. Die höchsten Auftragseingänge im Vergleich zum Juli 2010 meldete die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (79,2 Prozent) gefolgt von den Herstellern von Metallerzeugnissen (36,7 Prozent). Die Metallerzeugung und –bearbeitung hatte im Vergleich zum Vorjahr ein Auftragsminus von 24,7 Prozent zu verkraften, das auf dem Rückgang der Bestellungen aus dem Ausland (–19,9 Prozent) und aus dem Inland (–28,8 Prozent) zurückzuführen ist.
Die Auftragsbilanz in den sieben Monaten des laufenden Jahres verlief insgesamt positiv. Gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2010 erhöhte sich das Auftragsvolumen der Brandenburger Industriebetriebe insgesamt um 27,7 Prozent. Dabei nahmen Inlands- sowie Auslandsnachfragen um 11,6 Prozent bzw. um 71,8 Prozent zu.

Über das Datenangebot des Bereiches Verarbeitendes Gewerbe informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg