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Wirtschaft - Sächsisches Bauhauptgewerbe profitiert weiter
Wie der Branchenverband für Sachsen/Sachsen-Anhalt „Die Bauindustrie" heute mit Bezug auf die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilt, übersteigt der Gesamtumsatz der Branche im ersten Halbjahr das Vorjahresergebnis um 17,4 Prozent (+ 2,48 Mrd. Euro). Maßgeblichen Anteil daran haben sowohl der Wohnungsbau (+ 32,5 Prozent) als auch der Wirtschaftsbau (+ 15,6 Prozent).
„Gerade der weitere Anstieg bei den Wirtschaftsbauten zeigt, dass die Unternehmen an den Standort Sachsen glauben und hier kräftig investieren", so Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). „Die Entwicklung in Sachsen ist zudem besser als im deutschen Durchschnitt. So liegt laut ifo für Juli auch die Kapazitätsauslastung im Bauhauptgewerbe mit rund 76 Prozent über dem deutschen Durchschnitt von 74 Prozent. Im langjährigen Vergleich ist das ein absoluter Spitzenwert."
„Wir werden in Sachsen Steuermehreinnahmen für weitere Investitionen nutzen. Das wird die Bauwirtschaft auch 2012 zusätzlich stimulieren und die positive Entwicklung verstetigen." Auch die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen ist günstiger als im Bundesdurchschnitt (Sachsen +2,2%, Deutschland +0,4%.) Morlok: „Die Bauunternehmen stellen neue Mitarbeiter ein, auch das zeugt von der guten Konjunktur in Sachsen."
SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr