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Mehr Baugenehmigungen im Land Brandenburg im ersten Halbjahr 2011
Nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg (AfS) haben die Brandenburger Bauaufsichtsbehörden im ersten Halbjahr 2011 insgesamt 4 094 Anträge für Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt, 18,3 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von den geplanten 4 140 Wohnungen werden 3 746 Wohnungen neu gebaut; durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, z. B. Dachgeschossausbau, werden dem Wohnungsmarkt weitere 394 Wohnungen zur Verfügung stehen. Die meisten Baugenehmigungen für Wohnungen sind im Kreis Potsdam-Mittelmark und Potsdam erteilt worden. Die Anzahl der genehmigten Neubauwohnungen liegt um 18,1 Prozent über dem Niveau des ersten Halbjahres 2010. Während die Genehmigungszahl für neue Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern um 29,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr stieg, sank die Zahl der geplanten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern dagegen im gleichen Zeitraum um 9,8 Prozent.

1 - Die Anzahl der Neubauwohnungen kann höher sein als die Gesamtzahl der Wohnungen in genehmigten Bauvorhaben insgesamt, oder die Anzahl der Wohnungen insgesamt kann einen negativen Wert ausweisen, wenn Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden zu einer Verringerung der Wohnungszahl, z.B. durch Zusammenlegungen, führen.
Wie vom AfS weiter gemeldet wird, sind im Berichtszeitraum 378 Genehmigungen (Vorjahr: 387) für den Neubau gewerblicher Bauten mit einer Nutzfläche von 388 200 m² erteilt worden. Die veranschlagten Kosten aller im ersten Halbjahr 2011 genehmigten Bauvorhaben im Wohn- und Nichtwohnbau betragen 1 010,0 Mill. EUR, das sind 8,7 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Über das Datenangebot der Bautätigkeitsstatistik informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg