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6 103 Verkäufe von unbebautem Bauland 2010 im Land Brandenburg
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, wurden im Jahr 2010 im Land Brandenburg insgesamt 6 103 Kauffälle für unbebautes Bauland erfasst. Für rund 396 Millionen EUR wechselten rund 8,6 Millionen m² ihren Eigentümer. Der durchschnittliche Kaufwert lag bei 45,90 EUR je m².
In 94 Prozent der Kauffälle wurde 2010 baureifes Land veräußert, wobei der durchschnittliche Kaufwert hierfür 52,27 EUR je m² betrug. In 2 Prozent aller Fälle handelte es sich um Verkäufe von Rohbauland, deren Kaufwert bei 28,13 EUR je m² lag. Die verbleibenden 4 Prozent der Baulandverkäufe entfielen auf sonstiges Bauland (Industrieland, Land für Verkehrszwecke und Freiflächen). Dafür wurde ein durchschnittlicher Kaufwert von 27,23 EUR je m² erzielt. Nach wie vor konzentrierten sich die Verkäufe von unbebautem Bauland auf Wohngebiete in offener Bauweise (3 658 Verkäufe) und auf Dorfgebiete (1 533 Verkäufe).
In der Betrachtung nach kreisfreien Städten und Landkreisen zeigte sich wie schon in den Vorjahren auch 2010 ein differenziertes Bild. Die meisten Kauffälle wurden in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark (833 Verkäufe), Oberhavel (687 Verkäufe), Havelland (663 Verkäufe), Dahme-Spreewald (630 Verkäufe) und Märkisch- Oderland (580 Verkäufe) registriert. Die wenigsten Verkäufe gab es in Frankfurt (Oder) (61 Verkäufe), im Elbe-Elster-Kreis (93 Verkäufe) und in Brandenburg an der Havel (98 Verkäufe).
Der mit Abstand höchste durchschnittliche Kaufwert wurde mit 143,63 EUR je m² in Potsdam erzielt. Ebenfalls deutlich über dem Durchschnitt insgesamt lag der durchschnittliche Kaufwert im Kreis Potsdam-Mittelmark (71,59 EUR je m²). Dagegen weit unter dem Gesamtdurchschnitt liegende Kaufwerte wurden im Schnitt in den Landkreisen Elbe-Elster (8,29 EUR je m²), Prignitz (11,30 EUR je m²) und Oberspreewald- Lausitz (11,50 EUR je m²) ermittelt.
Über das Datenangebot des Bereiches Preise informiert: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg