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Finanzen - Bürgschaften des Freistaates Sachsen unterstützen die wirtschaftliche Erholung
Auch im Jahr 2010 haben Unternehmen und Banken das Bürgschaftsprogramm des Freistaates Sachsen gut angenommen. Es wurden 379 Bürgschaften und Garantien des Freistaates Sachsen unter Einbeziehung der Bundesrepublik Deutschland sowie 83 Landesbürgschaften an sächsische Unternehmen ausgereicht. Damit wurden Kreditzusagen von Banken in Höhe von rd. 183 Mio. EUR ermöglicht. Dies schaffte 1.284 neue Arbeitsplätze, 11.005 Arbeitsplätze sowie 296 Ausbildungsplätze wurden gesichert.
„Im Vergleich zum Jahr 2009 haben sich die Anträge auf Übernahme einer Bürgschaft wieder auf das Niveau vor der Finanz- und Wirtschaftskrise reduziert, so dass sich die Erholung der Wirtschaft auch an diesem Bürgschaftsprogramm widerspiegelt. Insgesamt hat das Bürgschaftsprogramm des Freistaates einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Wirtschaft und Sicherung von Arbeitsplätzen in Sachsen geleistet", erklärte dazu Finanzminister Prof. Dr. Georg Unland in Dresden.
Begünstigte dieses Programms sind insbesondere kleine und mittelgroße Unternehmen. Mit dem Instrumentarium staatlicher Bürgschaften und Garantien unterstützt das Staatsministerium der Finanzen Unternehmen beim Kreditzugang. Wenn ein Unternehmen nur über ein geringes Eigenkapital verfügt oder nicht ausreichend Sicherheiten stellen kann, führt das häufig zu Problemen mit den Banken. Liegt aber ein tragfähiges Unternehmenskonzept vor, kann durch die Übernahme einer Staatsbürgschaft die Vergabe von Krediten durch die Banken erreicht werden.
Hintergrundinformation:
Auf Grund der Finanz- und Wirtschaftskrise war das Jahr 2009 für das Bürgschaftsprogramm des Freistaates ein Ausnahmejahr. Mit 642 Bürgschaften und einem dadurch ermöglichten Kreditvolumen von 298 Mio. Euro hatten sich die Zahlen gegenüber 2008 fast verdoppelt. Im vorliegenden Berichtsjahr 2010 haben sich diese Zahlen wieder normalisiert.
SMF - Sächsisches Staatsministerium der Finanzen