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Darminfektion EHEC: Freistaat Sachsen hilft Gartenbaubetrieben

Kupfer: "Verunsicherung der Verbraucher beenden!"

Landwirtschaftsminister Frank Kupfer bittet angesichts der Entwicklung nach dem Auftreten der Darminfektion EHEC Sachsens Verbraucher um Besonnenheit: "Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Erzeugnisse sächsischer Betriebe mit dem Erreger infiziert sind. Wir haben keinen Grund, von einem Verzehr von Gurken, Tomaten oder Salat aus gesicherter regionaler Produktion abzuraten. Allerdings bitte ich auch darum, den Empfehlungen der Experten zu folgen und Obst sowie Gemüse vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser abzuwaschen".

Die Sorge der Verbraucher vor EHEC setzt inzwischen Sachsens Gemüsebauern zu. "Betriebe müssen dramatische Absatzeinbußen hinnehmen, einige sind dadurch in eine Notlage geraten", so der Minister Frank Kupfer. "Ich kann Ihnen nur raten: Nehmen Sie die bestehenden Hilfsmöglichkeiten des Freistaates ohne Scheu in Anspruch, für solche Situationen haben wir sie geschaffen".

In erster Linie sind nach der Förderrichtlinie Krisen und Notstände (KuN) Zahlungen an Betriebe möglich, deren Existenz gefährdet ist. Hilfen können Betriebe dann erhalten, wenn ihr Ergebnis die Erträge der vergangenen drei Jahre um mehr als 30 Prozent unterschreitet. Die maximale Höhe der Unterstützung liegt bei 30.000 Euro pro Betrieb.

SMUL - Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft