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Familienfreundlichkeit – ein wichtiger Wettbewerbsfaktor
Minister Christoffers plädiert für flexible Arbeitszeitmodelle
„Der Fachkräftemangel wird in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Mit einer gesteuerten Zuwanderung von Fachkräften und besserer Ausbildung wird sich das Problem entschärfen, aber nicht lösen lassen. Nicht zuletzt deshalb kommt es darauf an, Potenziale besser zu nutzen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern." Das erklärte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers zum heutigen Internationalen Tag der Familie.
„Im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter ist Familienfreundlichkeit längst zu einem wichtigen Standortfaktor für brandenburgische Unternehmen geworden. Unternehmen mit innovativen und familienorientierten Arbeitszeitmodellen werden attraktiver für Fachkräfte, flexible Arbeitszeiten erhöhen die Arbeitsmotivation, die Effizienz und Produktivität", so der Minister weiter. Große Unternehmen würden vielfach heute schon die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Für kleinere Unternehmen sei das schwerer allein umsetzbar. Gerade für sie böten „Lokale Bündnisse für Familie" Chancen. „Wenn sich Unternehmen untereinander und mit kommunalen Angeboten vernetzen, profitieren alle", sagte Christoffers.
Fast alle Arbeitgeber hätten die Notwendigkeit erkannt, für junge Beschäftigte die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. „Doch eine familienorientierte Personalpolitik darf sich nicht auf den Zeitraum der ersten 20 Jahre eines Berufslebens beschränken, sondern muss vielmehr alle Lebensphasen einbeziehen. Denn der demografische Wandel bedeutet für die Arbeitswelt, dass immer weniger junge Beschäftigte nachrücken", betonte Christoffers. Auch das Thema Pflege von Angehörigen werde immer wichtiger. „Unternehmen, die auf die Bedürfnisse ihrer Beschäftigten für die Pflege von Angehörigen flexibel eingehen können, werden als Arbeitgeber in Zukunft an Attraktivität gewinnen", sagte der Minister.
„Sozial verantwortliches Wirtschaften verbessert nicht nur das Image, sondern auch den wirtschaftlichen Erfolg. Die Unternehmen optimieren Betriebsabläufe, senken auf diese Weise Kosten, werden innovativer und motivieren ihre Mitarbeiter. Dies alles trägt dazu bei, die Wettbewerbsposition zu stärken", so Christoffers abschließend.
Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des landes Brandenburg