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Energie - Stromnetzausbau beschleunigen!
Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) unterstützt die Initiative von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, den Stromnetzausbau in Deutschland voranzutreiben. „Ein leistungsfähiges Netz ist Grundvoraussetzung für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Insbesondere im Osten und in den Küstenregionen wird viel Ökostrom produziert, im Südwesten wird er gebraucht. Der Transport des Stroms vom Erzeugungs- an den Verbrauchsort muss gewährleistet sein."
Um weiteren, massiven Verzögerungen beim Ausbau des Leitungsnetzes abzuhelfen, seien Erleichterungen und beschleunigte Genehmigungsverfahren der richtige Weg. „Bessere Entschädigungsregelungen können dabei helfen, jahrelange Konflikte zu lösen und Bauverzögerungen zu vermeiden."
Morlok weist auf einen wichtigen Aspekt hin, der insbesondere in Ostdeutschland Verteuerungen bei den Strompreisen verursacht: „Wir brauchen dringend eine bundesweite Neuregelung des Kostenausgleichs für den Leitungsbau zwischen den Regelzonen. Die Stromkunden in Ostdeutschland dürfen nicht dafür zur Kasse gebeten werden, dass hier die Energieerzeuger früh und umfangreich auf Ökostrom gesetzt haben. Die zusätzlichen Kosten für den Leitungsbau, die durch die Erneuerbaren Energien verursacht werden, müssen alle Stromkunden gleichermaßen schultern." Nach aktueller Rechtslage müssten nämlich die Kosten letztlich von den Stromkunden im Versorgungsgebiet des Netzbetreibers getragen werden.
Rund ein Drittel der in Sachsen erzeugten Energie würde schon heute nicht in der Region verbraucht und in andere Bundesländer exportiert.
SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr