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Besserer Karriereeinstieg für junge Akademiker an der HTW Dresden
Sächsische Wissenschaftsministerin eröffnete Career Service Center
Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, eröffnete heute das Career Service Center an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, eine Institution der Hochschule, die die Studenten auf ihrem Weg vom Studium in die Arbeitswelt unterstützt. Im Rahmen ihres Besuches übergab sie dem Rektor der HTW Dresden, Roland Stenzel, den Förderbescheid des Career Services. Damit kann die Hochschule das 12. sächsische Career Service Center eröffnen. Über 200.000 Euro, die sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen zusammensetzen, werden darin investiert. Sachsens Wissenschaftsministerin zeigte sich erfreut: „Mit diesem Service Center ist es möglich, eine enge Kooperation zwischen ansässigen Unternehmen und den Absolventen auf- und auszubauen. Dies wird bereits studienbegleitend genutzt und erleichtert danach den Einstieg in das Berufsleben erheblich."
Für die sächsische Wissenschaftsministerin schaffen die Career Center eine erhöhte Servicequalität an den Hochschulen, fördern die Anbindung an den jeweiligen Wirtschaftsstandort und erleichtern den motivierten und qualifizierten Absolventinnen und Absolventen den Berufseinstieg. Dabei besteht eine enge Kooperation mit sächsischen Unternehmen. Die Angebote des Career Services, welche für etwa 670 Studenten ausgelegt sind, reichen von Beratungen zum Einstieg in die Arbeitswelt, über Qualifikationsworkshops und Seminare bis hin zu Jobbörsen und Kontaktmessen.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, an der derzeit 5300 Studentinnen und Studenten immatrikuliert sind, zeichnet sich durch ihren Praxisbezug in den vier Wissenschaftsbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und "grüne" Studien aus. Sabine von Schorlemer besichtigte im Rahmen ihres Besuches an der HTW Dresden auch verschiedene Forschungsgebiete der Hochschule und informierte sich über die hier entwickelten Innovationen. Dabei besuchte sie unter anderem das Motion Capture Labor, welches 2010 als deutschlandweit erstes seiner Art an der HTW eingeweiht wurde. Damit können Bewegung von Personen im Computer direkt aufgenommen und beispielsweise Deformationen von Textilien analysiert werden. Weitere Stationen waren das Labor für Elektromobilität, an dem Studenten an Elektrofahrzeugen, im speziellen an neuen Energiespeichersystemen für diese Fahrzeuge forschen, sowie das Elektronenstrahltechnikum, an dem seit 2009 eine aus ESF-Mittel geförderte Forschergruppe fakultätsübergreifend Projekte bearbeitet. Bei allen Projekten besteht ein enger Bezug von Wissenschaft und Praxis, der für die HTW Dresden charakteristisch ist. „Die Hochschule für Technik und Wirtschaft zeigt, wie eng die Verknüpfung zwischen theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung sein kann. Die angehenden Akademiker haben einerseits die Möglichkeit zu forschen, andererseits aber können sie ihre Ergebnisse sofort in die Praxis umsetzen und sich daneben im Praxissemester in Unternehmen bereits in eine spezielle berufliche Richtung orientieren, was wiederum den Berufseinstieg vereinfacht", betonte die sächsische Wissenschaftsministerin.
Weitere Informationen zu den Career Services können im Internet unter www.career-services.sachsen.de abgerufen werden.
SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst