Nachrichten und Pressemitteilungen
Automobilwirtschaft: Abgasspezialist Eberspächer baut neues Werk bei Dresden
Aufgrund neu gewonnener Aufträge erweitert der Esslinger Automobilzulieferer Eberspächer seine Produktionskapazitäten: Mitte November erfolgt der Baubeginn für einen neuen Fertigungsstandort im sächsischen Wilsdruff bei Dresden.
Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok heißt Eberspächer herzlich Willkommen und ist überzeugt: „Mit dieser Ansiedlung zeigt Sachsen einmal mehr, dass der Freistaat mit den hervorragenden Standortbedingungen und dem unternehmerfreundlichen Klima nach wie vor attraktiv für Neuansiedlungensiedlung von Industriebetrieben ist. Die Automobilwirtschaft ist ein Zugpferd für Sachsen."
Das neue Werk ist speziell auf die Produktion von Abgasanlagen nach der künftigen Euro 6-Norm zugeschnitten, die ab 2014 für alle Nutzfahrzeuge gilt. Eberspächer zählt zu den führenden Systementwicklern für Abgastechnik und beliefert weltweit Pkw, Nutz- und Non-Road-Fahrzeuge mit innovativen Lösungen zur Abgasnachbehandlung. Zum Kundenkreis gehören nahezu alle europäischen, nordamerikanischen und immer mehr asiatische Pkw- und Nutzfahrzeughersteller. 2009 hat Eberspächer mit rund 5 300 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von über 1,3 Milliarden Euro erwirtschaftet.
„Im Großraum Dresden profitieren wir von einer exzellenten Forschungslandschaft insbesondere für die Automobilindustrie, was sich auch im Vorhandensein zahlreicher Zulieferer und Dienstleister widerspiegelt", so Geschäftsführer Dr. Thomas Wünsche. Beeindruckt zeigt er sich auch vom großen Engagement und der Flexibilität der sächsischen Staatsregierung, der Stadt Wilsdruff und des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Entscheidungsprozess: „Insbesondere durch die intensive Betreuung und Beratung seitens der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH wurden uns viele Wege schneller geebnet."
Bereits Ende 2011 sollen die ersten Vorserienprodukte in der rund 20.000 Quadratmeter großen Werkshalle hergestellt werden. Je nach Konjunktur und Absatzlage kann die anfangs 20- bis 30-köpfige Belegschaft bis 2015 auf circa 300 Mitarbeiter anwachsen.
Bild: Eberspächer Bildarchiv
SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr